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Montagsfrage: Kindheitsschätze?

21 Mai

Hallo ihr Lieben! 🙂

Wir machen den heutigen Feiertag zum Wasch- und Badetag! Mal davon abgesehen, dass ich demnächst selbst unter die Dusche springe und später eine Waschmaschine mit heller Wäsche anschmeiße, ist die Prinzessin heute fällig. Chilli wird heute gebadet. Ich schiebe das immer ziemlich lange vor uns her und zögere es so weit wie möglich hinaus, weil es für alle Beteiligten eine recht unerfreuliche Angelegenheit ist. Chilli hasst es, nass zu werden. Sie findet Wasser nur zum Trinken okay. Nun ist sie mittlerweile ja kein junger Hüpfer mehr und erträgt ihr halbjähriges Bad mit so viel stoischer Würde, wie sie aufbringen kann, aber das bedeutet natürlich nicht, dass sie aktiv teilnehmen würde. Nein, ich könnte genauso gut ein Brett abschrubben. Sie lässt es über sich ergehen, doch egal, ob ich ihr mit Engelszungen gut zurede oder ihr einen Besuch im Tierheim androhe, sie hilft nicht mit. Am Ende sind wir dann meistens beide nass. Aber was macht das schon, wenn das Wetter so schön ist? 🙂
Vor dem großen Planschen möchte ich jetzt allerdings erst mal die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja beantworten:

Erinnerst du dich an ein Buch, das du als Kind/Teenager sehr oft gelesen hast?

Neben „Harry Potter“? 😀 Ich habe als Kind und auch als Teenager Bücher oft mehrfach gelesen, weil mein Interesse am Lesen noch nicht zielgerichtet war. So etwas wie einen SuB hatte ich damals nicht und mir ist erst spät aufgegangen, dass ich mich selbstverständlich an der Bibliothek meiner Eltern frei bedienen konnte. Also habe ich die Bücher, die ich mochte, einfach wieder und wieder gelesen. Ich glaube, das Buch, das ich am häufigsten gelesen habe, ist „Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen“ von James Krüss. Dieses Kinderbuch ist schon immer ein Teil meines Lebens. So lange ich mich zurückerinnern kann, war Timm für mich da. Erst las meine Mutter mir daraus vor, später konnte ich ihn selbst besuchen, wann immer mir danach war. Das war oft der Fall, da die Geschichte des unglücklichen kleinen Jungen, der sein Lachen an den Teufel verkauft, um fortan jede Wette zu gewinnen, seit meiner frühsten Kindheit eine meiner Herzensgeschichten ist. Timm besetzt einen ganz speziellen Platz in meinem Herzen, den ihm niemand streitig machen kann. Bis heute bin ich überzeugt, dass dieses Buch entscheidend dazu beitrug, dass ich zu einem besseren Menschen heranwuchs, weil es mich sehr früh lehrte, dass es Dinge auf der Welt gibt, die nicht mit Geld aufzuwiegen sind, an denen kein Preisschild hängt und die trotz dessen unbezahlbar sind. Auch heute führt mich mein Weg immer wieder zu Timm zurück und ich kann meiner Mutter gar nicht genug dafür danken, dass sie ihn mir vorstellte, als ich noch zu klein war, um selbst zu lesen.

Welches Buch habt ihr in eurer Kindheit und Jugend wieder und wieder gelesen?

Ich freue mich wie immer auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen wunderbar sonnigen Start in die neue Woche und natürlich einen entspannten freien Tag!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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12 Antworten zu “Montagsfrage: Kindheitsschätze?

  1. Aequitas et Veritas

    21. Mai 2018 at 11:13 am

    Von TT habe ich lediglich damals die Verfilmung gesehen.

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  2. laberladen

    21. Mai 2018 at 1:07 pm

    Ich kenne von Tim Thaler auch nur die Verfilmung. Ich meine, das war im Rahmen der jährlichen „Weihnachtsserie“ für Kinder und Jugendliche, dass man das ansehen konnte. Das war früher einfach „Pflichtprogramm“, auch wenn mir nicht alle Serien gefallen haben.
    Die Message, die hinter dieser Geschichte steckt, geht natürlich weit tiefer als leicht-lockere Umterhaltung und das ist eine Sache, die ich auch besonders gerne habe. Man kann sich gut unterhalten lassen und wenn man näher hinseht, steckt noch viel mehr dahinter.

    Ein bisschen schmunzeln muss ich immer, wenn jemand Harry Potter als Begleiter der Jugend nennt. Denn als der erste Band erschien, war ich schon über 30 😉

    Hab einen schönen Pfingstmontag!
    LG Gabi

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  3. seestern12

    22. Mai 2018 at 10:50 am

    Als Kinf habe ich „Fünf Freunde“, „Dolly“ „Bille und Zottel“… verschlungen. Dieses Bücher werden heute gar nicht mehr gelesen und das finde ich ehrlich gesagt schade.

    Gefällt 1 Person

     
  4. Caroline

    22. Mai 2018 at 2:04 pm

    Huhu! Oh man, deine Schilderung der Hunde-Reinigungs-Aktion kommt mir nur zuuuuu bekannt vor!! 😀 Unsere ist genauso, obwohl es sich im Laufe der Jahre schon etwas gebessert hat. Anfangs ist sie überhaupt nicht dazu zu bewegen, sich nass machen zu lassen, geschweige denn abrubbeln oder irgendwas. Irgendwann ergibt sie sich dann ihrem Schicksal, wenn sie merkt, dass wir sie nicht loslassen, und steht wie ein sprichwörtlicher begossener Pudel (nur ist sie kein Pudel, sondern um einiges größer und stärker) da und lässt den Kopf hängen. Dann aber – !! – kommt der Moment, in dem sie merkt, dass sie es eigentlich gar nicht so übel findet und dass das Wasser ja tatsächlich schön warm ist und dass sich die Hände, die sich da durchs Fell graben, ja fast ein bisschen nach Massage anfühlen. Und dann ist es ok. Zumindest so lange, bis wir fertig sind. Da wir eine Schweinerei im Bad vermeiden möchten, baden wir sie immer draußen im Garten, mit Eimern und Lappen, manchmal auch mit Gartenschlauch (aber nur, wenns echt heiß draußen ist). Sobald sie dann merkt, dass wir fertig sind mit Wasser drüber gießen und Abrubbeln und Co., rennt sie los wie von der Tarantel gestochen und hüpft wie ein junges Reh durch die Blumenbeete, schubbert sich den Rücken und den Hals auf dem Boden, wirft sich gern auch direkt in irgendwelche kleine Dreckansammlungen. Fazit: Danach sieht sie meistens noch schlimmer aus als vorher, aber wir können uns für ein paar Monate sagen, wir haben unsere Pflicht getan 😉

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    • wortmagieblog

      22. Mai 2018 at 2:09 pm

      Hey Caroline,

      nein, für Chilli ist es nie okay. 😀 Sie erträgt es, lässt es über sich ergehen, aber sie versucht auch währenddessen, klammheimlich die Duschwanne zu verlassen. So weit ein Dobermann-Mix eben klammheimlich kann. xD Trotzdem, gestern lief es eigentlich ganz gut, sie hat sich nicht ganz so dumm angestellt, wie manches Mal davor. 😉
      Sie wälzt sich ebenfalls gern direkt beim ersten Gassigang nach dem Baden. Ist ja auch kein Wunder, ich war ja die böse Tante, die jeglichen Eigengeruch zerstört hat, das muss man dann erst mal wieder richten. 😀

      LG
      Elli

      Liken

       
  5. Lea

    30. Mai 2018 at 8:05 am

    Hey! Also ich muss sagen, dass ich in meiner Kindheit neben Harry Potter kaum ein anderes Buch so oft gelesen habe. Da fallen mir spontan nur die „Fünf Freunde“ ein. Für diese Bücher bin ich fast wöchentlich zur Stadtbibliothek gefahren und musste jedesmal gleich mehrere Bücher mitnehmen, weil mein kleines Leserherz so gierig war. 🙂

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