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Montagsfrage: Schreibst du dir während des Lesens Zitate auf?

29 Jun

montagsfrage neu

Hallo ihr Lieben! 🙂

Mein Papa hatte gestern seinen 55. Geburtstag. Zu diesem Anlass habe ich ihm zwei Bücher geschenkt: „Hass“ von Arne Dahl und „Das Mondmalheur“ von Anette Kannenberg. Ich bin sehr gespannt, wie sie ihm gefallen werden. Das ist doch das Beste daran, wenn man Bücher verschenkt – der Moment, wenn der/die Beschenkte das Buch ausgelesen hat und anfängt zu schwärmen. Darauf freue ich mich schon richtig. 🙂
Heute ist Montag, also beginnen wir die Woche traditionell mit der Montagsfrage von Svenja aka Buchfresserchen:

Schreibst du dir während des Lesens Zitate auf?

Nein, ich schreibe mir keine Zitate auf. Meistens geht es mir ähnlich wie Svenja, ich schaffe es einfach nicht, mich lange genug von einem Buch zu lösen, um schnell Stift und Papier zu holen. Allerdings gibt es wie so oft ein paar Ausnahmen. Manchmal merke ich, dass ein Buch so voller Aussprüche oder Formulierungen ist, die ich toll finde, dass ich mir einen Bleistift und kleine Post-its in Reichweite lege, mit denen ich mir diese Stellen markiere. Es würde mir nicht so viel bringen, sie herauszuschreiben, weil ich Zitate ungern aus ihrem Kontext reiße. Ich schaue lieber direkt im Buch nach, wenn ich zitieren möchte. Eine Zitatesammlung erscheint mir irgendwie… steril. Losgelöst von der Geschichte. Wenn ich ein Zitat direkt im Buch nachschlage, habe ich immer die Möglichkeit, mir noch einmal die Situation ins Gedächtnis zu rufen, in der es entstanden ist. Und vielleicht auch gleich noch ein weiteres Zitat wiederzufinden, das passend ist. Ein paar meiner Bücher sind deswegen regelrecht gespickt mit bunten Post-its, zum Beispiel „The Grapes of Wrath“ von John Steinbeck und „Blonde“ von Joyce Carol Oates (Rezension: HIER).

Schreibt ihr euch Zitate auf oder markiert ihr sie wie ich?

Ich bin gespannt, wie ihr das Thema Zitate handhabt und freue mich schon sehr auf eure Kommentare! Habt einen wundervollen Wochenstart!
Alles Liebe,
Elli

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13 Antworten zu “Montagsfrage: Schreibst du dir während des Lesens Zitate auf?

  1. Cindy Piranhapudel

    Juni 29, 2015 at 9:13 am

    Hallo Elli, mir geht es ähnlich wie dir! Ich möchte die Zitate auch lieber im Kontext lesen. Manchmal macht ja auch gerade der Kontext das Zitat so schön. Zudem kann man dann später viel schöner in einem guten Buch stöbern, wenn man von Post-It zu Post-It springen kann. Liebe Grüße, Cindy

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    • wortmagieblog

      Juni 29, 2015 at 11:09 am

      Hey Cindy,

      das sehe ich ganz genauso. Manchmal markiere ich mir ja auch ganze Seiten oder Dialoge, da hätte ich absolut keine Lust, das alles abzuschreiben. 🙂

      Viele liebe Grüße,
      Elli

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  2. Laura

    Juni 29, 2015 at 9:55 am

    Guten Morgen Elli!

    Ich mache es da so wie du – kleine Haftzettel und alles ist super. Allerdings nehme ich sie nach dem Lesen und Kopieren wieder raus. Ich habe keine Zitatesammlung, nutze die Zitate dann meist für Rezensionen oder ich schreib sie in meinen jeweiligen Kalender an einem bestimmten Tag in der Zukunft, damit ich mich nochmal daran erfreuen kann ^_^ Eine Ausnahme ist mein Sammelwerk von Edgar Allen Poe, da bleibe die Zettel drin. Das sind zu viele Zitate xD

    Liebste Grüße

    Gefällt 1 Person

     
    • wortmagieblog

      Juni 29, 2015 at 11:14 am

      Hey Laura,

      wieso nimmst du die Klebezettel denn wieder raus? Ich hab drüber nachgedacht, finde aber einfach keine Antwort darauf. 😀

      Viele liebe Grüße,
      Elli

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  3. mikkaliest

    Juni 29, 2015 at 10:59 am

    Huhu!

    Bücher verschenken macht Spaß! 🙂 Leider habe ich nur wenige Menschen in meinem direkten Umfeld, die gerne lesen…

    Ich schreibe eigentlich so gut wie nie Zitate raus. Aber ich bin schon am Überlegen… Ich führe ja ein Blogtagebuch, eigentlich könnte ich da ja auch schöne Zitate reinschreiben. Vielleicht mache ich dann „Das Zitat der Woche“.

    Sowas zum Beispiel:
    „Sie war so müde, und die fremde Stadt war so groß, und der November sammelte sich im Hausflur wie Schnee.“
    („Niemand liebt November“ von Antonia Michaelis)

    Das Buch war übrigens auch gespickt mit kleinen bunten Klebezetteln… Die liegen immer griffbereit!

    LG,
    Mikka

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    • wortmagieblog

      Juni 29, 2015 at 11:18 am

      Hey Mikka,

      für mich wäre sowas wie „Das Zitat der Woche“ eher nichts, weil ich mich da wieder unter Zwang sehen würde, denn es ist eine Regelmäßigkeit. Und was, wenn es in dieser Woche kein Zitat gab, das mich begeistern konnte?
      Aber das hat ja nichts zu heißen. Für dich kann das ja sehr wohl funktionieren und lesen würde ich es bestimmt bei dir. 😀

      Viele liebe Grüße,
      Elli

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  4. amaunet0101

    Juni 29, 2015 at 11:13 am

    Ja, es gab da mal einen Ordner, in dem ich ne Menge Zitate gesammelt hatte…
    Irgendwann hab ich dann festgestellt, dass der völlig überflüssig in meinem Regal rumgestanden hat – ich bin nicht der Typ, der dauernd irgendwelche Weisheiten anderer Leute Kund tun muss!

    Wenn mich heute ein Satz besonders anspricht, mach ich mir hin und wieder eine Bleistiftmarkierung an den Rand. Es gibt aber nur gaaanz wenige Menschen, mit denen ich über diese meistens doch sehr emotional eingefärbten Stellen eines Buchtextes reden würde.
    Obwohl – es ist auch schon vorgekommen, dass ich für jemand aus meinem engsten Kreis ganz speziell einige Abschnitte abgeschrieben habe und wir dann darüber gesprochen haben…
    Das hat aber nichts mehr mit dem Begriff Zitat zu tun, sondern nur noch mit persönlicher Betroffenheit…

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  5. msmedlock

    Juni 29, 2015 at 11:35 am

    Irgendwie scheint das keiner so richtig zu machen. Oder aber ich habe mich in der Liste noch nicht weit genug vorgearbeitet, um diese Leute zu entdecken.
    Ich lasse meine Bücher lieber so wie sie sind. Reinschreiben ginge so oder so gar nicht. Und auch das mit den Post-its wäre nicht so mein Ding. Höchstens bei einem Reiseführer. Ich habe eigentlich ein sehr gutes Gedächtnis. Wenn eine Stelle in einem Buch so gut ist, dann erinnere ich mich auch daran. Und dann ziehe ich eben das Buch noch einmal hervor und blättere zu der Stelle hin. 🙂
    LG, m

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    • wortmagieblog

      Juni 29, 2015 at 12:12 pm

      Huhu 🙂

      Also bisher habe ich auch noch bei keinem gelesen, dass eine Zitatesammlung geführt wird. Scheint tatsächlich nicht so verbreitet zu sein.
      Ich beneide dich um dein gutes Gedächtnis. Ich würde ewig in einem Buch suchen ohne Klebezettel. 😀

      Viele liebe Grüße,
      Elli

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  6. laberladen

    Juni 29, 2015 at 11:55 am

    Eigentlich finde ich es sehr schön, dass so einige Leute schöne Stellen oder Sätze aus Büchern wieder Revue passieren lassen und sich später noch einmal daran erfreuen 🙂
    Ich müsste mich aber echt überwinden, in einem Buch etwas zu markieren, nicht einmal mit Bleistift fiele mir das leicht. Und Klebezettel nehme ich auch wieder raus, da ich meine Bücher an 1 bis 2 Freundinnen verleihe und die kein „vor-markiertes“ Buch bekommen sollen. Außerdem würde ich selbst nicht wieder nach diesen Stellen suchen.
    Manchmal überlege ich, ein Zitat in meine Buchbesprechungen einzubauen, mache das aber sehr selten. Dann könnte man ja die Seite dazuschreiben, wo das zu finden ist, und wenn einem danach ist, das Buch da nochmal aufschlagen.
    Ich merke aber selbst, dass ich mich bei eBooks eher mal dazu hinreißen lasse, schöne Stellen zu markieren. Und bei meinen Lieblings-eBooks schlage ich die dann auch immer mal wieder auf.

    LG Gabi

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    • wortmagieblog

      Juni 29, 2015 at 12:16 pm

      Hey Gabi,

      das kann ich verstehen, man will ja niemandem die Stellen aufdrängen, die man selbst gut fand, sondern möchte, dass diese Person selbst Stellen findet, die sie begeistert. 😉

      Das geht mir genauso, ich baue eigentlich auch keine Zitate in Rezensionen ein. In den meisten Fällen behindert das meinen Schreibfluss.

      Viele liebe Grüße,
      Elli

      Gefällt 1 Person

       
  7. Lucy Fox

    Juni 29, 2015 at 12:46 pm

    Da scheine ich wohl eine Ausnahme zu sein, mit meiner Zitatesammlung 😀
    Auch wenn es nicht allzu viele sind.

    Etwas in einem Buch anstreichen würde ich nicht übers Herz bringen. Außerdem würde mich das, genauso wie Klebezettel, beim Lesen zu sehr rausreißen. Da soll es nur mich und die Buchstaben geben. Sonst nichts °^°

    Aber es liegen in Griffweite immer ein Block und ein Stift bereit. Falls mir eine besondere Stelle auffällt. Das wird dann hastig aufgekritzelt und weitergelesen.

    Und wenn ich Zeit finde, landen die Aufschriebe in meinem Notizbuch. Ordentlich und sogar in Schönschrift xD Und ein paar davon landen dann auch auf meinem Blog. Für mein Zitat der Woche… (ich bin gespannt, ob sie mir mal ausgehen D: )

    Manche Zitate funktionieren auch ohne Zusammenhang sehr gut. Andere wiederum gar nicht, das ist wahr. Trotzdem mag ich mein Notizbuch. Es ist, als würde ich damit all meine Lieblingsbücher dabei haben. Und wenn ich es aufschlage, dann tauchen auch die dazugehörigen Geschichten wieder auf. Wie eine Sammlung von Urlaubsfotos 😀

    Liebe Grüße
    – Lucy ❆

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    • wortmagieblog

      Juni 29, 2015 at 1:30 pm

      Hey Lucy,

      so wie du es erklärst, verstehe ich es sogar. Trotzdem ist es wohl einfach nicht mein Ding. Ich denke auch nicht, dass mir die Zitate in einem Notizbuch noch einmal ansehen würde. Für mich funktionieren ja nicht einmal Bildbände. 😀

      Viele liebe Grüße,
      Elli

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