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02. 03. 2015 – Montagsfrage: Glaubst du, dass Bücher dein Denken/Handeln schon mal beeinflusst haben?

02 Mrz

montagsfrage neu

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ein neuer Montag, eine neue Woche, ein neuer Monat! Ich habe meine Hausarbeit abgeschlossen und abgeschickt und kann mich nun meinen Blog-Projekten widmen. Diese Woche gehen wir es noch entspannt an, weil ich recht viel arbeiten muss, aber danach wird es ein paar interessante Diskussions-Posts geben. 🙂
Heute steht wie immer die Montagsfrage von Svenja aka Buchfresserchen an:

Glaubst du, dass Bücher dein Denken/Handeln schon mal beeinflusst haben?

Hmm. Also so bewusst wohl eher nicht. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich jemals dachte „Ich mache das jetzt genauso wie dieser Charakter aus meinem Buch“. Aber unbewusst? Ich denke schon. Ich will zum Beispiel ganz fest daran glauben, dass ich zu einem besseren Menschen geworden bin, weil ich mit „Timm Thaler“ aufgewachsen bin. In den Büchern, die ich lese (unabhängig vom Genre), geht es sehr oft um Mut, Freundschaft, Hilfsbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein und viele weitere positive Werte. Ich bin ziemlich sicher, dass es mir hilft, mich zu erden, dass ich so oft literarisch vorgelebt bekomme, was bedeutet, ein guter Mensch zu sein und das Richtige zu tun. Ich werde ja immer wieder daran erinnert.
Svenja erwähnte außerdem all das Wissen, dass sie sich aus Büchern angeeignet hat und da kann ich ihr nur zustimmen. Am deutlichsten tritt das natürlich bei Sachbüchern zu Tage. „Living Dolls“ von Natasha Walter hat mich für Alltagssexismus sensibilisiert. „Die Welt ohne uns“ von Alan Weisman hat mir geholfen, zu verstehen, was wir unserer Erde eigentlich Tag für Tag antun. Danach habe ich mich geschämt, zur Spezies „Mensch“ zu gehören. Aber auch die gute alte Trivialliteratur hat ihren Beitrag geleistet. „Ashfall“ von Mike Mullin hat mich erstmals dazu gebracht, über die Thematik Supervulkane nachzudenken. „Gottes Kleiner Krieger“ von Kiran Nagarkar hat mir tiefe Einblicke in religiösen Fanatismus beschert. „Blood & Ice“ von Robert Masello hat mir viel über das Ökosystem der Antarktis beigebracht. Es ist also definitiv wahr, Lesen bildet.
Ansonsten gibt es darüber hinaus hunderte von Momenten, in denen ich an irgendein Buch erinnert werde, was mich dann zum Lachen, Schmunzeln oder Zitieren bringt. Größtenteils versteht niemand meine Zitate, aber ich kann trotzdem nicht damit aufhören, weil es mir einfach Spaß macht. 😉

Welche Bücher haben euer Denken/Handeln beeinflusst und inwiefern?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Geschichten und Kommentare, also tippt einfach drauf los! 🙂
Ich wünsche euch eine wunderbare Woche!
Alles Liebe,
Elli

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6 Antworten zu “02. 03. 2015 – Montagsfrage: Glaubst du, dass Bücher dein Denken/Handeln schon mal beeinflusst haben?

  1. Laura

    März 2, 2015 at 11:50 am

    Hallo Elli!

    Du hast wirklich recht. Als ich über die Frage nachgedacht habe, sind mir Sachbücher gar nicht in den Sinn gekommen, dabei tragen sie ja quasi noch einen größeren Anteil daran, dass man sich auch auf wissenschaftlicher Ebene weiterbildet. „Die Welt ohne uns“ hat mich auch sehr geprägt und ich ertappe mich vielleicht nicht täglich, aber wöchentlich dabei, wie ich daran zurückdenke!

    Liebste Grüße

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    • wortmagieblog

      März 2, 2015 at 11:53 am

      Hey Laura,

      bei mir liegt die Lektüre von „Die Welt ohne uns“ schon recht lange zurück, daher denke ich eigentlich „nur“ immer wieder daran zurück, wenn es einen Anlass auf die eine oder andere Art gibt. Ich denke zum Beispiel immer daran, wenn wieder einmal eine Klimakonferenz ansteht. Höre ich dann, was dort beschlossen wurde, platzt mir jedes Mal die Hutschnur, weil ich dank Alan Weisman genau weiß, wie scheinheilig diese Beschlüsse sind.

      Viele liebe Grüße,
      Elli

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  2. Caroline

    März 2, 2015 at 2:09 pm

    Oh, „Blood and Ice“, ist das dieses Buch, wo im tiefen Eis der Antarktis so eine Art Vampir (bzw. zwei) gefunden wird, der da schon ewig drin ist? „Eisiges Blut“ heißt es auf Deutsch und das fand ich voll abgefahren! Ist ne Weile her, dass ich das gelesen habe, ich erinner mich auch nur noch wenig dran. Aber ich weiß noch, dass ich mir beim Lesen die ganze Schneelandschaft auch sehr bildlich vorstellen konnte.
    Und: Natürlich prägen uns Bücher, auch wenn uns das nicht bewusst ist. Ich nehme teilweise so viel aus Büchern mit für das Leben, ganz unbewusst. Auch Wissen, das durch Bücher vermittelt wird. Das merke ich immer dann, wenn ich bei „Wer wird Millionär“ mal reinschaue und feststelle, dass ich ne Menge der Fragen beantworten kann, weil ich die Antwort irgendwo mal gelesen habe 😀

    Gefällt 1 Person

     
    • wortmagieblog

      März 2, 2015 at 5:59 pm

      Huhu,

      ja, genau das ist es! Ich fand die ganzen Beschreibungen zu Fischen, die im Eismeer leben, extrem spannend und habe da so einiges gelernt. 😉

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  3. Aleshanee

    März 2, 2015 at 7:22 pm

    Hi!

    Ich mag ja hauptsächlich Bücher, die einen tieferen Sinn haben – das erwarte ich eigentlich auch. So seichte Sachen les ich nicht so gerne … aber man findet sowas in sehr vielen Büchern, zumindest die ich lese *g* Sachbücher les ich sehr wenig, da muss mich das Thema schon wirklich interessieren!

    Liebste Grüße, Aleshanee

    Gefällt 1 Person

     

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