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Archiv für den Monat Oktober 2014

27. 10. 2014 – Montagsfrage: Geborgte Namen von Romanfiguren

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Guten Morgen ihr Lieben, einen wunderschönen Montag wünsche ich euch! 🙂
Ich bin ein bisschen unter Zeitdruck, daher machen wir es heute kurz: wir starten diese Woche wie üblich mit der Montagsfrage von Nina aka Libromanie. Diese lautet dieses Mal:

Habt ihr euch schon mal den Namen einer Romanfigur geliehen?

Ja, habe ich. Eigentlich mache ich das sogar regelmäßig, aber nicht im „wirklichen“ Leben. Ich zocke gern PC-Rollenspiele, die in einer Fantasy-Umgebung spielen. Wann immer ich einen neuen Charakter erstelle, bekommt dieser in der Regel den Namen einer High Fantasy Romanfigur. Mein absoluter Favorit ist und bleibt dabei Coilla. Es ist der Name einer Ork-Dame, die eine Fernwaffen-Spezialistin ist und die ich wirklich sehr mochte. Sie stammt aus Stan Nicholls‘ Ork-Trilogie, die mich absolut begeistert hat. Ich habe diesen Namen übernommen, als ich meinen ersten Diablo 3 – Char erstellt habe, weil ich mich damals für die Dämonenjägerin entschieden habe, die ebenfalls mit Fernwaffen kämpft. Es war eben einfach passend. 😉
Ich finde, Romane sind eine tolle Quelle für Namen. Sollte ich einmal Kinder haben, will ich nicht ausschließen, dass ich auch für deren Namensfindung Inspiration in Büchern suche. Warum auch nicht? Meine Bibliothek bietet eine breite Auswahl an mehr oder weniger ausgefallenen Namen. Ich sehe keinen Grund, auf diese Auswahl nicht zurückzugreifen. 🙂

Wie seht ihr das? Nutzt ihr Bücher und Romane als Namensquellen?

Könnt ihr euch vorstellen, einem Kind den Namen einer Romanfigur zu geben oder glaubt ihr, dass das für das Kind eher eine Strafe als ein Geschenk wäre?
Ich freue mich wie üblich auf eure Meinungen und Kommentare! 🙂

 
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Verfasst von - 27. Oktober 2014 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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23. 10. 2014 – Elli aka Die Schummelkönigin

Seid gegrüßt ihr lieben Buchverrückten! 🙂
Heute muss ich etwas gestehen. Etwas, bei dem ich mich immer wieder erwische. Erst gestern Abend habe ich es erneut getan: ich schummele beim Lesen. Asche auf mein Haupt, ich sollte mich schämen. Aber ich kann oft einfach nicht anders! Wirklich!

Wie ich das mache? Ein Beispiel. Angenommen, ich lese ein Buch. Die Handlung besteht auf einer Seite aus einem total gefährlichen, spannenden Kampf, in den mehrere ProtagonistInnen verwickelt sind. Es sieht schlecht für meine HeldInnen aus. Die Bösen wirkten einen fiesen Zauber, deswegen stolpern die Guten nur so durch das Zelt, in dem der Kampf stattfindet, während der Feind anmutig und geschmeidig und absolut tödlich agiert. Dann hat ein Held, nennen wir ihn Tiamak, die möglicherweise rettende Idee: er schubst mit seiner letzten Kraft, bevor er ohnmächtig wird, das Kohlebecken um und setzt das Zelt so in Brand. CUT. Szenenwechsel. Plötzlich finde ich mich ein paar Zelte weiter beim Prinzen wieder, nennen wir ihn Josua. Er diskutiert gerade mit seinen Beratern über die weitere Vorgehensweise, als ihnen der Lärm auffällt. Sie sehen nach und stellen fest, dass besagtes Zelt aus der Kampf-Szene in Flammen steht. Josua befiehlt die nötigen Maßnahmen, um das Feuer zu löschen, bevor es auf die umstehenden Zelte übergreift. CUT. Wieder ein Szenenwechsel. Ich beobachte Tiamak dabei, wie er aus seiner Ohnmacht erwacht.

schummelnUND DANN PASSIERT ES. Weil ich nicht will, dass auch nur eine/r der ProtagonistInnen bei dem Kampf tödlich verletzt wurde oder vielleicht sogar bereits das Zeitliche gesegnet hat, kann ich nicht an mich halten und schmule auf die nächste Seite, für die ich praktischerweise nicht umblättern muss. Ich lese nur ein paar Sätze quer, suche nach Namen und bin erleichtert, wenn ich feststelle, dass es keine/n erwischt hat. Oder ich fühle Entsetzen, falls doch jemand schwer verwundet wurde.
Direkt darauf folgt Erschrecken und ein erstaunlich fixes schlechtes Gewissen (das Miststück), weil ich geschummelt habe und weiß, dass ich das eigentlich nicht tun müsste. Ein wenig Geduld wäre alles, was es gebraucht hätte. In der Zeit, in der ich quer gelesen habe, hätte ich es sicher auch geschafft, die dazwischen liegenden Absätze zu lesen.

Aber ernsthaft, wenn ich nicht schummele, bringt mich die Neugier und Ungeduld fast um. Ich STERBE jedes Mal ein bisschen. Wirklich. Mein Blutdruck schießt hoch, das kann ich fühlen. Das kann nicht gesund sein. Also ist das Schummeln nur eine Form der Herzinfarkt-Vermeidungsstrategie. Ehrlich. Meine Hausärztin würde das sicher auch empfehlen. Vielleicht muss ich sie mal nach einem Rezept fragen. Dann kann das Miststück namens schlechtes Gewissen gar nichts mehr dagegen sagen.

Okay, Spaß bei Seite, so läuft es ab und ich habe wirklich jedes Mal ein schlechtes Gewissen, aber mir macht das nichts aus. Denn NACH dem Schummeln setze ich wieder da an, wo ich aufgehört habe, richtig zu lesen und lese normal weiter. Was macht es schon, dass ich dann schon weiß, wer noch lebt und wer es nicht schaffen wird? Tut ja keinem weh.
Trotzdem wüsste ich gern, ob ihr solche Spielchen auch treibt. 😉

Erwischt ihr euch beim Lesen auch manchmal beim Schummeln?

Erzählt mir von euren kleinen Schummeleien, ich bin neugierig zu erfahren, ob und wenn ja, wie ihr das anstellt! 😀

(Bildquelle)

 
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Verfasst von - 23. Oktober 2014 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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22. 10. 2014 – Ja, Nein, Vielleicht: Was meint ihr?

Wisst ihr, was das Tolle am Führen eines Buchblogs ist? Ich habe großartige LeserInnen, die ich bei den kleinen und großen Entscheidungen meines Lese-Lebens um Rat fragen kann. 😀
Ich bin bei einigen Verlagen im Newsletter-Verteiler, daher flattern mir Infos über Neuerscheinungen, Buch-Trailer und ähnliches von selbst ins Haus. Gestern bekam ich eine Mail von Little, Brown and Company, einer Tochter der hachette Verlagsgruppe. Darin wurde das Buch „The Outcasts“ von Kathleen Kent angepriesen. Ich checke nicht jedes Buch, das in einem Newsletter auftaucht, aber dieses Mal habe ich es getan, weil das Cover mein Interesse weckte. Tja. Und nun sitze ich hier. Die Beschreibung klingt durchaus interessant, aber ich kann einfach nicht entscheiden, ob ich das Buch haben möchte oder nicht. Deswegen brauche ich eure Hilfe.

Würdet ihr „The Outcasts“ lesen wollen?

The Outcasts Klappentext:

A taut, thrilling adventure story about buried treasure, a manhunt, and a woman determined to make a new life for herself in the old west.
It’s the 19th century on the Gulf Coast, a time of opportunity and lawlessness. After escaping the Texas brothel where she’d been a virtual prisoner, Lucinda Carter heads for Middle Bayou to meet her lover, who has a plan to make them both rich, chasing rumors of a pirate’s buried treasure.
Meanwhile Nate Cannon, a young Texas policeman with a pure heart and a strong sense of justice, is on the hunt for a ruthless killer named McGill who has claimed the lives of men, women, and even children across the frontier. Who–if anyone–will survive when their paths finally cross?
As Lucinda and Nate’s stories converge, guns are drawn, debts are paid, and Kathleen Kent delivers an unforgettable portrait of a woman who will stop at nothing to make a new life for herself.

Ich habe ja ein bisschen eine Schwäche für Wild-West-Romantik, obwohl ich weiß, dass das alles ziemlich unrealistisch ist. Zu dieser Zeit gab es nur sehr wenige Frauen, die überhaupt die Möglichkeit hatten, ihre eigenen Träume und Vorstellungen zu verwirklichen und romantisch war das Leben an der Frontier schon gar nicht. Aber für mich klingt „The Outcasts“ einfach spannend. Obwohl ich denke, die Sache mit dem Piratenschatz ist vielleicht zu viel des Guten. Sonst bin ich nicht so für historische Romane, weil sie mich schnell langweilen. Außerdem scheint die unvermeidliche Romanze hier schon vorgezeichnet zu sein.
Kurz gesagt: ich bin hin und her gerissen. Es reizt mich, aber ich bin auch besorgt, dass es am Ende Zeitverschwendung ist. Darum frage ich euch, was ihr von diesem Buch denkt. Weckt es euer Interesse? Sollte ich es eurer Meinung nach auf meine Wunschliste setzen oder es erst mal in die Vielleicht-Ecke verfrachten? Oder glaubt ihr, es ist den Aufwand nicht wert?

Ich freue mich darauf, eure Meinungen zu lesen und bin gespannt, was dabei herauskommt. 🙂

(Bildquelle)

 
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Verfasst von - 22. Oktober 2014 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Stacey Jay – You Are So Undead To Me

„You Are So Undead To Me“

you are so undead to me

Reihe: Megan Berry #1

Autor: Stacey Jay

Format: Taschenbuch

Seitenzahl: 263

Verlag: Razorbill

Sprache: Englisch

ISBN: 1406320757

Genre: Fantasy > Urban Fantasy > Young Adult

ausgelesen am: 03.10.2014

Bewertung:

Zombies in der Literatur sind ein außergewöhnliches Phänomen. Mir ist aufgefallen, dass sie die einzige nicht-menschliche Lebensform sind, die sowohl in Dystopien als auch in der Urban Fantasy regelmäßig auftauchen. Ist es nicht spannend, dass ihre Existenz je nach Herangehensweise wissenschaftlich oder übernatürlich erklärt werden kann? Je länger ich darüber nachdenke, desto erstaunlicher finde ich das, denn theoretisch könnte man auch eine dystopische Welt erschaffen, in der es Werwölfe und Vampire gibt, ohne auf magische Erklärungen zurückzugreifen. Kennt ihr vielleicht einen Roman, in dem genau das versucht wurde?
Heute möchte ich jedoch erst einmal über „You Are So Undead To Me“ von Stacey Jay sprechen. In diesem Roman haben die Zombies einen übernatürlichen Ursprung.

Megan Berry ist fest überzeugt, dass ihr soziales Leben endlich die entscheidende Wendung nimmt, denn sie hat ein Date mit dem heißesten Typen der Schule. Sie malt sich bereits in schillernden Farben aus, dass er sie bitten wird, ihn zum Homecoming-Ball zu begleiten, als ihre Träume jäh zum Platzen gebracht werden. Denn als es an der Tür klingelt, steht dort ein Toter. Ein Zombie. Megan hatte so sehr gehofft, dass ihr Settler-Erbe in den letzten Jahren verschwunden ist, doch da hat sie sich getäuscht. Es ist und bleibt ihre Aufgabe, den Toten ihre unerledigten Angelegenheiten abzunehmen und ihnen somit Frieden zu schenken. Unglücklicherweise umfasst ihre Berufung auch den Kampf gegen Reanimierte – gefährliche, fleischfressende, mittels schwarzer Magie wiedererweckte Zombies. Wer könnte nur für die Welle Reanimierter verantwortlich sein, die die Stadt heimsucht? Megan muss sich beeilen, um herauszufinden, welche Person schwarze Magie ausübt und warum, denn sonst sind nicht nur ihre Heimat und deren Bewohner gefährdet, sondern auch der Homecoming-Ball!

Ich empfinde „You Are So Undead To Me“ als eine Art Satire. Stacey Jay stellt das High School Leben amerikanischer Teenager so überspitzt dar, dass ich gar nicht anders konnte, als immer wieder zu schmunzeln. Das soziale Gefüge von Jugendlichen ist empfindlich und sensibel, daher war es wirklich witzig, zu beobachten, wie Jay dieses Gefüge mit übernatürlichen Elementen durcheinander wirbelt. Vielleicht wollte die Autorin diesen Effekt gar nicht erreichen, aber das ist für mich völlig unerheblich. So hatte ich nämlich eine Menge Spaß beim Lesen.
Die Handlung des Romans ist einfach gestrickt und von überragender Schreibkunst kann man nicht sprechen, aber er liest sich leicht und flüssig. Megans Mutmaßungen und die ständigen Kämpfe mit bösen Zombies wirken putzig, weil sie einfach so verplant ist. Sie hat keine Ahnung, was vor sich geht, handelt aber trotzdem und genau das macht sie sympathisch. Auf den ersten Blick wirkt sie unfassbar oberflächlich und egoistisch und tatsächlich sind ihre Reaktionen es oftmals auch, doch man merkt schnell, dass sie das Herz am rechten Fleck hat und durchaus Verantwortung übernehmen kann. Sie ist die personifizierte weibliche Pubertät und hat mich nicht nur einmal an mich selbst denken lassen, als ich 15/16 Jahre alt war. Seien wir ehrlich, ALLE Teenager sind oberflächlich und egoistisch, daher konnte ich mit Megan nachsichtig sein und sie trotz dieser Charakterzüge mögen. Außerdem finde ich ihre Settler-Bestimmung einfach toll. Die Idee, dass übernatürlich begabte Menschen dafür zuständig sind, den Verstorbenen Frieden zu schenken, indem sie Unerledigtes für sie übernehmen, gefiel mir ausnehmend gut, weil es mich so sehr an „Casper – Der freundliche Geist“ erinnert. Es spricht ungemein für Stacey Jay, dass sie Megan im Lauf der Geschichte erkennen lässt, was für ein Geschenk diese Gabe ist und wie viel Gutes sie damit tun kann.
Was darf in einem YA Roman niemals fehlen? Richtig, eine Romanze. In „You Are So Undead To Me“ war diese zwar vorhersehbar, allerdings auch zuckersüß. Megan durchlebt eine Achterbahn der Gefühle, in die ich mich sehr gut einfühlen konnte. Erneut fühlte ich mich in meine eigene Teenager-Zeit zurückversetzt und genoss es, mit Megan Unsicherheit, Schmachten und Hoffen zu empfinden.

„You Are So Undead To Me“ ist eine Lektüre, mit der man das eigene Gehirn in einen wohlverdienten Urlaub schicken kann. Es ist brain candy. Leicht zu lesen, leicht zu verstehen und leicht zu fühlen. Es plätschert so dahin, überrascht zwischendurch mit ordentlichen Action-Kicks und ist ansonsten schlicht und ergreifend witzig. Ich werde den zweiten Band „Undead Much“ auf jeden Fall noch lesen, ob ich die Reihe darüber hinaus weiterverfolge, wird sich zeigen.
Wenn ihr an „You Are So Undead To Me“ interessiert seid, ruft euch eure Jugendzeit ins Gedächtnis. Erlaubt euch, noch einmal 15 zu sein. Dann werdet ihr ganz bestimmt eben so viel Spaß damit haben wie ich.

 
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Verfasst von - 21. Oktober 2014 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy, Young Adult

 

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20. 10. 2014 – Montagsfrage: Verfilmungen?

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Hallo ihr Lieben, wie es aussieht, holt uns der Herbst nun doch noch ein. Mich stört das allerdings nicht weiter, vom schwindenden Licht mal abgesehen, weil es bei Wind und Regen viel mehr Spaß macht, sich mit einem guten Buch auf die Couch zu kuscheln. Man kann die trübe Jahreszeit natürlich auch fleißig zum Filme-gucken nutzen und vielleicht hat Nina aka Libromanie auch genau das vor. 😉 Die Montagsfrage dieser Woche lautet nämlich folgendermaßen:

Welche Romanverfilmungen haben dir in letzter Zeit besonders gut gefallen?

Das ist eine wirklich gute Frage. Die letzte Verfilmung, die mich komplett vom Hocker gerissen hat, war tatsächlich „Schiffbruch mit Tiger“. Ansonsten… ich schaue mir einfach wenig Verfilmungen an. Natürlich habe ich die „Herr der Ringe“-Trilogie gesehen und mochte sie, aber die „Hobbit“-Filme habe ich noch nicht gesehen. Wenn überhaupt, werde ich sie mir erst anschauen, wenn alle Teile veröffentlicht sind. Es ist aber keinesfalls sicher, dass ich das wirklich tue, weil diese Verfilmung in mir das Gefühl weckt, dass es dabei primär ums Geld geht und nicht mehr darum, eine wundervolle Geschichte auf die Leinwand zu zaubern. Ich meine, warum gibt es zu einem Buch mit 300 – 350 Seiten (je nach Verlag) ganze DREI Filme? Bei „Herr der Ringe“ war das völlig in Ordnung, schließlich ist die Geschichte auch in Romanform eine Trilogie. Aber „Der Hobbit“? Nach den Trailern, die ich gesehen habe, hat Hollywood auch völig vergessen, dass das Buch eigentlich ein Kinder- oder Jugendbuch ist.
Dann gäbe es da noch „Divergent“. Diese Verfilmung könnte ich mir ansehen, ich habe die Bücher schließlich schon gelesen. Ein Teil von mir ist auch neugierig, aber ein größerer Teil sagt „Nein“. Ihr wisst, dass ich mit YA Verfilmungen so meine Probleme habe, schließlich habe ich mich HIER schon einmal ausführlich darüber ausgelassen. Ich will nicht wieder enttäuscht werden.
Meist bleibe ich einfach beim Buch und gehe dem Film aus dem Weg, weil ich mir nicht meine Fantasie kaputt machen möchte. Dabei ist es völlig unerheblich, ob ich den Roman zuerst gelesen habe, die Verfilmung verändert meine Bilder im Kopf. Das musste ich bei Harry Potter feststellen. So gut die Umsetzung auch ist, die Filme hatten Einfluss auf meine Vorstellung von Orten, Figuren und Abläufen. Ich schaffe es beispielsweise kaum noch, MEIN Bild von Hermine wachzurufen; stattdessen sehe ich Emma Watson. Versteht mich nicht falsch, Miss Watson war eine zauberhafte Besetzung und sie hat die Rolle großartig gespielt, aber ich vermisse meine Vorstellung.
Ebenso erging es mir bei der Twilight-Verfilmung. Von der niemals lächelnden und offenbar einzigartig humorlosen Kristen Stewart einmal abgesehen, hat Robert Pattinson meine Vorstellung von Edward völlig ruiniert. Als ich noch nur die Bücher kannte, war Edward für mich ein Traum von einem Kerl. Gut aussehend, wohl erzogen, aufopferungsbereit. Okay, vielleicht ein bisschen melodramatisch. Aber seitdem ich die Filme gesehen habe, wird dieses Bild von Robert Pattinson komplett überlagert, den ich für meinen Teil nicht im Mindesten attraktiv finde.

Zusammenfassend muss ich also gestehen, dass ich eine wirklich schlechte Beraterin in Punkto Verfilmungen bin. Ich arbeite einfach lieber mit meiner eigenen Fanatsie und Vorstellungskraft.

Welche Erfahrungen habt ihr mit Romanverfilmungen gemacht? Habt ihr in letzter Zeit eine gute Umsetzung gesehen?

Ich freue mich wie üblich auf all eure Meinungen und Kommentare! 😀

 
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Verfasst von - 20. Oktober 2014 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Robert Rankin – Warten auf OHO

„Warten auf OHO“

Warten auf OHO

Autor: Robert Rankin

Originaltitel: “Waiting for Godalming”

Format: Taschenbuch

Seitenzahl: 3334 Seiten

Verlag: Bastei Lübbe

Sprache: Deutsch

ISBN: 3404243188

Genre: Humor & Krimi

ausgelesen am: 01.10.2014

Bewertung:

Als ich „Warten auf OHO“ aus dem Regal nahm und das erste Mal aufschlug, zauberte mir meine Ausgabe sofort ein breites Grinsen ins Gesicht. Wie ihr seht, ist das Cover sehr schlicht und minimalistisch gehalten. Die allererste Seite fühlte sich jedoch merkwürdig fest und dick an, ganz anders als normales Papier. Ich sah nach und verstand. Das Cover von „Warten auf OHO“ ist ein Do-it-Yourself-Cover. Die allererste und die allerletzte Seite enthalten Sticker, mit denen man das Cover selbst gestalten kann. Was für eine tolle Idee, oder? Ich kann mir allerdings auch wirklich kein anderes Buch vorstellen, zu dem das besser passen würde als zu diesem.

Die meisten Menschen würden Icarus Smith als Dieb bezeichnen. Er selbst weiß es jedoch besser: er ist ein Relokator. Die große Berufung seines Lebens besteht darin, den richtigen Menschen die richtigen Dinge in die Hand zu geben und den falschen Menschen die falschen Dinge wegzunehmen. Eines Tages relokalisiert er in einem Barbierladen eine Aktentasche. Diese Aktentasche ist der Beginn einer haarsträubenden Geschichte, in deren Verlauf Icarus von den gefährlichen Wrong’uns gejagt, verfolgt und gefoltert wird und darüber hinaus auf Lazlo Woodbine trifft, den größten Privatdetektiv der Welt. Dieser arbeitet wiederum am wichtigsten Fall seines Lebens: er soll den Tod Gottes aufklären. Gottes Witwe hat Lazlo beauftragt, herauszufinden, wer Gott ermordete. Schnell stellt sich heraus, dass Gottes gewaltvolles Ableben und die Existenz der Wrong’uns in Zusammenhang stehen. Icarus und Lazlo müssen ihre Kräfte vereinen, denn nur so können sie die gewaltigste Aufgabe aller Zeiten meistern: die Rettung der Welt.

Ich habe es bereits angedeutet und muss es nun wiederholen: „Warten auf OHO“ hat mich absolut sprachlos gemacht. Dieses Buch folgt keinerlei Regeln, weder inhaltlich noch strukturell; es kennt nicht mal das Wort „Regeln“. Es ist wie eine Prügelei auf einem Abenteuerspielplatz: es herrschen Chaos und Anarchie, jeder macht was er will, es gibt blaue Augen und ausgeschlagene Zähne, aber auch etwas zu lachen. Ich glaube, das Geheimnis dieses Romans liegt darin, dass Robert Rankin zwar durchaus eine grobe Plotline im Kopf hatte, der er auch folgte, aber einfach jedem einzelnen spontanen Impuls, den er beim Schreiben hatte, nachgegeben hat. Das Ergebnis ist eine Geschichte, die unglaublich lebendig und eigenständig wirkt; als hätte der Autor sie nicht einfach geschrieben, sondern als wäre er nur ein Ventil für eine Geschichte gewesen, die so bereits durch das Universum geisterte. Diese ist absurd, paradox und teilweise äußerst unlogisch, aber genau das macht ihren Reiz aus. Man kann sie nicht einfach mögen, denn dafür ist sie zu wenig greifbar. Daher gestaltete sich die Bewertung für mich recht schwierig. „Warten auf OHO“ ist keinesfalls eines der besten Bücher meiner Lesekarriere, aber es war eine Erfahrung, die ich nicht mehr missen möchte. Diese Gesetzlosigkeit, dieses Wirrwarr, muss man mal erlebt haben.
Der Roman vermittelt ein deutliches Gefühl von Leichtigkeit, ich glaube aber nicht, dass das Schreiben wirklich so simpel war. Robert Rankin hat sein Chaos sehr konsequent umgesetzt; ich kann mir vorstellen, dass das nicht immer einfach war. Es gibt zwei Protagonisten, Icarus Smith und Lazlo Woodbine, deren Handlungsstränge eine Weile parallel laufen und sich dann später kreuzen. Diese beiden hat Rankin beeindruckend deutlich voneinander abgetrennt, indem er die Erzählperspektive entsprechend veränderte. Icarus‘ Geschichte wird von einem auktorialen Erzähler übermittelt, Lazlos Geschichte von einem Ich-Erzähler. Und ihr glaubt es nicht, aber das behält er sogar bei, wenn die beiden aufeinander treffen. Sogar, wenn sie sich im selben Raum aufhalten. Ich fand das extrem unterhaltsam. Die Figuren an sich sind außergewöhnlich und skurril, eben passend zur Story. Ob sie rund sind… tja, keine Ahnung. Ich kam einfach nicht dazu, darauf zu achten. Ich war zu abgelenkt von all den Lachern und der actionreichen Handlung. Ich kam kaum zum Durchatmen, weil dieser abgedrehte Kriminalfall, der die Basis darstellt, so überpräsent war. Das klingt negativ, war es aber gar nicht. Ich empfand es als nette Abwechslung, mir einmal keine Gedanken über Charaktereigenschaften machen zu müssen.

„Warten auf OHO“ hat mich wirklich toll unterhalten. Es gab viele Momente, die so unglaublich waren, dass ich mir die Augen reiben und die Stelle noch einmal lesen musste. Wer denkt sich schon so etwas aus wie einen heiligen Schutzrosenkohl namens Barry? Ich kann euch gar nicht all die abgefahrenen Details dieses Buches nennen, die es lesenswert machen, weil ich dann viel zu viel verraten würde. Interessierte LeserInnen müssen allerdings absolut offen sein und bereits vor dem Lesestart loslassen. Man darf sich nicht in der Realität fest krallen, sondern sollte Robert Rankins ganz eigener Interpretation der Wirklichkeit freien Lauf lassen.
„Warten auf OHO“ ist eine Lektüre für Fans von Terry Pratchett oder Mike Resnick, die Spaß am Absurden, Paradoxen und an Fußnoten haben. Dieser Roman wird den Freak in euch wecken!

 
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Verfasst von - 18. Oktober 2014 in Humor, Krimi, Rezension

 

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15. 10. 2014 – Harry Potter Tag

Diese wunderbar tollige Idee habe ich bei Nimue auf ihrem Blog Vorzeigbar gefunden. Ein Harry Potter Tag. Lauter Fragen zum Potteriversum. Bisher kam es vielleicht nicht so rüber, aber ich liebe die Harry Potter Romane und habe sie alle schon mehrfach gelesen. Wie ich schon Yvo erzählt habe, wird es eigentlich auch mal wieder Zeit für ein komplettes Reread, denn das letzte ist ein paar Jahre her. Ich spiele ernsthaft mit dem Gedanken, dazu mal eine Leserunde zu veranstalten und die Bücher gemeinsam mit euch zu erneut zu lesen.
Heute geht es aber erst mal darum, ein paar Fragen zum Thema „Harry Potter und Ich“ zu beantworten. Seid ihr bereit? Dann geht’s jetzt los!

HarryPotterBanner

  1. Deine Harry Potter Geschichte, deine erste Begegnung mit Harry Potter?

    Dass ich überhaupt mit den Harry Potter Romanen in Kontakt kam, habe ich meiner Mama zu verdanken. Ich glaube, ich war 12, als sie eines schönen Tages in mein Zimmer gestürmt kam und mir hellauf begeistert von dieser Buchreihe erzählte, für die englische Kids eine ganze Nacht lang in der Kälte Schlange standen, einfach nur, um eines der ersten Exemplare zu ergattern. Sie war total aufgeregt und ich weiß noch, dass ich dachte „Man, sie übertreibt doch, wie kann man sich deswegen so freuen?“. Tja. Ich bekam dann das erste Buch und begann zu lesen. Und las. Und las. Als ich fertig war, bin ich sofort zum Buchladen marschiert und habe den nächsten Band gekauft. Also: danke liebe Mama!

  2. Hast du alle Bücher gelesen/ Filme gesehen?

    Selbstverständlich. Die ersten drei Bände wurden ja noch gemeinsam auf Deutsch veröffentlicht, danach hieß es dann warten. Wie habe ich es GEHASST. Wäre es nach mir gegangen, ich hätte J.K. Rowling höchstpersönlich Feuer unterm Hintern gemacht, damit es schneller geht. 😀
    Bei den Filmen war ich nicht ganz so verrückt, denn als die veröffentlicht wurden, kannte ich die Geschichte ja bereits. Trotzdem habe ich sie alle gesehen und besitze sie auch alle auf DVD bzw. (man will es kaum glauben, ein Relikt) VHS.

  3. Wenn du sie gelesen hast – bevor du den Film geschaut hast, oder danach?

    Wie schon angedeutet: lange davor. Ich glaube, ich habe tatsächlich sogar angefangen die Bücher zu lesen, bevor hier in Deutschland dieser Hype entstand. Meinen Ausgaben der ersten drei Teile fehlt nämlich noch dieser typische Schriftzug, der kam erst später.

  4. Dein liebster HP Band/Film? Und der schlechteste?

    hp askabanMein liebster Band war immer und wird immer „Der Gefangene von Askaban“ sein. Schwach fand ich keinen einzigen. J.K. Rowling hat die Spannung die gesamte Reihe über aufrecht erhalten und mich immer wieder aufs Neue gepackt und gefesselt. Doch wenn man mich fragte, welcher mir am wenigsten gefallen hat, muss ich wohl Band 5 „Der Orden des Phönix“ sagen. Die Geschichte mit der Prophezeiung ist einfach nicht so meins. Und Sirius stirbt. *schluchz* Allerdings mag ich den Handlungsstrang mit Dolores Umbridge wirklich sehr. Sie ist so ein perfektes Feindbild.

  5. Dein Lieblingscharakter gut/böse?

    Puh. Was für eine Frage. Die positiven Charaktere liebe ich alle. Wie könnte ich auch nicht? Sie sind alle liebenswert. Bei den negativen Charakteren… Hmmm… Schwierig. Ich fand Kreacher immer total interessant. Ich hab mir immer gewünscht, all seine Erinnerungen aus ihm rauszubekommen. Was er im Haus der Blacks alles miterlebt haben muss… Dann natürlich Snape. Er ist sehr facettenreich, was mich stark beeindruckt, bedenkt man die Zielgruppe der Romane.

  6. Lieblingsschauspieler/in?

    Oh, das ist leicht. Jason Isaacs, alias Lucius Malfoy. Kaum zu fassen, wie gut sie mit ihm meine Vorstellung der Figur getroffen haben und er spielt es auch noch genial, soooo BÖSE. Eine absolute Traum-Besetzung. Ist euch auch mal aufgefallen, dass Lucius im Film ein bisschen wie ein Elb aussieht?

  7. In welchem Haus würdest du am liebsten als Schüler/in in Hogwarts sein?Ravenclaw Wappen

    Ravenclaw. Wir haben doch damals alle überlegt, welches Haus wohl am besten zu uns passen würde und bei mir wäre das Ravenclaw. Gryffendor ist cool, ja, aber für meinen Geschmack doch etwas zu holterdipolter. Slytherin… so, wie J.K. Rowling es vermittelt hat, sind die doch alle eh nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht und schrecken dazu vor keiner Hinterlist zurück. Und Hufflepuff… na ja, die mögen Pflanzen. Für mich sagt das schon voll viel aus, weil ich mit Pflanzen eben nicht viel anfangen kann und auch eher dazu neige, jegliche pflanzliche Lebewesen vertrocknen oder verschimmeln zu lassen. Die sagen nicht, wann sie was brauchen.

  8. Welches Haustier hättest du gerne?

    Standard-Antwort ist hier wohl „Eule“, aber nicht bei mir. Ich würde mich für eine Ratte entscheiden. Ratten sind klug, haben kein Problem mit Körperkontakt und sind außerdem wahre Überlebenskünstler. Ich hatte sogar schon mal Ratten, das war toll. Ich hätte auch heute mindestens eine, wenn die Kombi Hund und Ratte nicht so ungünstig wäre.

  9. Gefällt dir das Ende oder hättest du es dir anders gewünscht/vorgestellt?

    Es war perfekt.

  10. Wolltest du auch schon immer mal Butterbier trinken?

    Tatsächlich ja, ich habe mich immer gefragt, wie das schmeckt. Für mich klingt es nämlich richtig lecker.

  11. Dein Lieblingsort

    Da muss ich zwei nennen: die Heulende Hütte und die Winkelgasse. Ich kann es nicht erklären. Hat vermutlich damit zu tun, dass Band 3 mein Lieblingsband ist.

  12. Lieblingslehrer – Schulfach?

    Hui, wieder so schwer. Ich würde eigentlich alles gern mal austesten (außer Muggelkunde, ich heiße schließlich nicht Hermine). Aber ich denke nicht, dass mir Kräuterkunde liegen würde und auch Wahrsagen ist sicher nicht so mein Fall. Bei Zaubertränke… da müsste ich mich wohl überraschen lassen. 😉
    Meine Lieblingslehrerin war immer Professor McGonagall, weil sie mich an meine LK-Englisch-Lehrerin erinnert. Wobei auch Lupin natürlich ein großartiger Lehrer war.

  13. Traurigster Moment?

    Klare Sache: Dumbledores Tod. Ich heule mir jedes Mal die Augen aus dem Kopf.

  14. Welches Fabelwesen ist dein Liebling?

    Ich denke, es ist Fawkes der Phönix. Obwohl Norbert das Norwegische-Stachelbuckel-Baby auch unglaublich toll ist.

  15. Welches deutsche Buchcover gefällt dir am besten

    Da liefern sich „Der Gefangene von Askaban“ und „Der Feuerkelch“ ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Vielleicht hat Band 3 eine Nasenlänge Vorsprung, weil es allgemein mein Lieblingsband ist.

  16. Was wäre bei dir im Raum der Wünsche?

    Diese Frage finde ich ein bisschen komisch, weil der Raum der Wünsche ja immer genau das enthält, was man sich in DIESEM Augenblick am meisten wünscht. Wie Dumbledore schon sagte, er könnte auch lauter Toiletten enthalten, wenn man mal ganz dringend muss. Das heißt, es ist immer ganz unterschiedlich. Früh morgens könnte er eine perfekte Kanne Kaffee enthalten, in einem anderen Moment ein magisches Portal zu meinem Partner, oder oder oder.

  17. Hast du mit 11 auch auf einen Brief von Hogwarts gewartet?

    Na ja. Ich habe ja mit 12 angefangen, die Bücher zu lesen. Das heißt, eigentlich war ich schon ein Jahr zu alt. Aber ein kleiner Teil von mir hat wohl wirklich darauf gehofft, dass ich einen Brief bekomme; dass sich nur jemand geirrt und mich übersehen hat. Und ein winziger Teil tut es wohl noch heute. 😉

  18. In was würde sich ein Irrwicht bei dir verwandeln?

    Tja, das ist die große Frage, nicht wahr? Es könnte ein Clown sein. Es könnte aber auch der Tod eines geliebten Menschen oder meiner Hündin sein. Vielleicht weiß ich es auch noch nicht. Vielleicht kenne ich meine größte Angst gar nicht. Was mich allerdings sowieso mehr interessieren würde, ist die Form meines Patronus.

  19. Was ist dein Lieblingsartefakt?

    Da muss ich genauso antworten wie Nimue: die Karte des Rumtreibers.

    karte des rumtreibers

So, das war es von mir. Vielleicht habt ihr ja auch Lust, die Fragen zu beantworten? Das könnt ihr gern hier in den Kommentaren tun oder selbst einen Beitrag erstellen und ihn hier verlinken. Ich bin total neugierig, mehr über eure Beziehung zu Harry Potter zu erfahren! 🙂

(Bildquelle 1)
(Bildquelle 2)
(Bildquelle 3)
(Bildquelle 4)

 
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Verfasst von - 15. Oktober 2014 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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14. 10. 2014 – [Bloggeraktion]: Essenz der Götter

Hach, was täte ich nur, wenn ich die liebe Lillie vom Blog {Bookraptured} nicht hätte. 😀 Ohne sie wäre ich wohl kaum auf eine tolle Bloggeraktion gestoßen, die sich Martina Riemer ausgedacht hat, um uns BloggerInnen ihr neues Buch „Essenz der Götter“ schmackhaft zu machen. Bei mir hat das wunderbar funktioniert, also muss ich es jetzt bekennen:

Divinus BannerIch bin im Team Divinus!

Was das bedeutet? Dazu muss ich euch erst einmal erklären, worum es in „Essenz der Götter“ geht.

Essenz der GötterInhalt

Loreen hat nach dem Tod ihrer Eltern alles verloren. Sie wird aus ihrer vertrauten Umgebung gerissen, von ihrem Freund getrennt und in ein Waisenhaus gesteckt. Seitdem lässt das rebellische Mädchen mit den violetten Haaren niemanden mehr an sich heran. Bis sie Menschen begegnet, die so anders sind, wie sie selbst sich schon immer gefühlt hat. Zu ihnen gehört auch der geheimnisvolle und schweigsame Krieger Slash. Von ihm erfährt sie, dass sie direkt von den Göttern abstammt und eine besondere Gabe hat, welche für einen seit Jahrtausenden geführten Krieg gebraucht wird. Zuerst versucht sie, vor ihrer Bestimmung zu fliehen, doch dann erkennt Loreen, dass sie sich ihrem Schicksal stellen muss. Es könnte nur mittlerweile zu spät dafür sein…

 

In Martinas Welt, die für mich wirklich zauberhaft klingt, kämpfen die Divinus, die Nachkommen der griechischen Götter sind, gegen die Titanus, die von den Titanen abstammen. Mit diesem Beitrag schließe ich mich den Divinus an, um gegen die Titanus zu gewinnen und vielleicht das eine oder andere Gimmick zu ergattern, die Martina zur Verfügung stellt.

Möchtet auch ihr ins Team Divinus eintreten? Das geht so (ganz dreist kopiert bei Martina):

  • Jede Gruppe (Divinus Gruppe oder Titanus Gruppe) versucht die meisten Teilnehmer zu bekommen.
  • Die Divinus sind Abkömmlinge der griechischen Götter und kämpfen seit Anbeginn der Zeit gegen die Titanus, welche Abkömmlinge der Titanen sind.
  • Die Gruppe mit den meisten Teilnehmer darf sich über mehr und größere Preise bei der Gewinnspiel-Auslosung freuen, daher ist Suchen angesagt.
  • Wenn du mitmachen möchtest und dich einer Gruppe anschließt, poste auf deinem Blog, dass du ein Divinus oder ein Titanus bist, erzähle kurz von dem Buch und schicke dann den Link an deinen Trainer.
    Als Divinus an deinen Trainer -> Katja
    Als Titanus an deinen Trainer -> Sheerisan
  • Auf ihren Blogs erfährst du zusätzliche Informationen.
  • Du kannst aber auch auf dieser Gruppe Infos einholen und alles durchklicken -> facebook.com/group
  • Zu gewinnen gibt es Ebooks, Lesezeichen, Armbänder und eine Kette!

Gewinne

Die Divinus brauchen noch weitere Mitglieder, also gebt euch einen Ruck und schließt euch uns an, sonst gewinnen die Titanus! Auf in den Kampf! 😀

 
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Verfasst von - 14. Oktober 2014 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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13. 10. 2014 – Montagsfrage: E-Reader?

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Ihr Lieben, ich wünsche euch einen wunderbaren Montag! Diese Woche wird wohl ein bisschen anstrengend, ich habe mir nämlich eine richtig ordentliche Erkältung eingefangen. Deswegen bitte ich um etwas Nachsicht eurerseits, mit der Konzentration ist es dann nicht so weit her bei mir. Lassen wir es langsam angehen diese Woche. 😉
Wir beginnen wie immer mit der Montagsfrage von Nina aka Libromanie:

Habt ihr einen E-Reader und wenn ja, welchen?

Nein, ich habe keinen E-Reader. Noch nicht jedenfalls. Ich spiele mit dem Gedanken, konnte mich bisher aber nicht entscheiden. Eigentlich möchte ich keinen haben. Aber der technische Fortschritt bleibt nicht stehen und immer mehr Bücher werden ausschließlich als E-Book veröffentlicht, sodass ein Teil von mir überzeugt ist, dass ich früher oder später sowieso keine andere Wahl mehr haben werde, als mich anzupassen. Ich liebe das Gefühl, das mir nur ein echtes Buch mit Seiten und einer Bindung geben kann, aber ich habe auch Angst, irgendwann nicht mehr all das lesen zu können, was ich lesen will, nur weil ich keinen Reader habe. Wie Nina schon sagte, gibt es massenhaft Apps, die es ermöglichen, E-Books auf dem Smartphone zu lesen. Das ist zwar eine Alternative, mit meinem aktuellen Handy ist es aber auch sehr unbequem, weil mein Display vergleichsweise klein ist. Allerdings steht für mich jetzt ohnehin ein neuer Vertrag an, was natürlich auch bedeutet, ein neues Smartphone zu bekommen. Vielleicht ist das neue Display dann geeigneter, um E-Books zu lesen und all meine Überlegungen haben sich erledigt. Falls nicht, habe ich mir vorgenommen, bis Weihnachten eine Entscheidung zu treffen und mir den Reader dann schenken zu lassen, sollte die Entscheidung positiv ausfallen.

Und ihr? Besitzt ihr einen E-Reader? Wie sehen eure Erfahrungen damit aus?

Ich freue mich auf eure Antworten und Kommentare! 🙂

 
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Verfasst von - 13. Oktober 2014 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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10. 10. 2014 – Spotlight on: Literaturnobelpreisträger Patrick Modiano

Die gesamte Woche über werden die Nobelpreise dieses Jahres vergeben. Ich verfolge die Verleihung jedes Jahr am Rande und auch dieses Mal bin ich erneut völlig überwältigt von den unglaublichen Forschungsfortschritten der ausgezeichneten Naturwissenschaftler. LEDs, Mikroskopie im Nano-Auflösungsbereich und räumliche Orientierung im Gehirn – wie cool ist das bitte alles? 😀 Gespannt erwarte ich auch jedes Jahr auf die Bekanntgabe des Literaturnobelpreisträgers. Weniger, weil ich für irgendjemanden die Daumen drücken würde, denn ich beobachte die Nominierungen nicht, sondern, weil ich jährlich darauf warte, dass endlich mal jemand gewinnt, den ich kenne und/oder bereits gelesen habe. Tja, daraus wurde auch dieses Jahr wieder nichts, aber trotzdem:

Herzlichen Glückwunsch an Patrick Modiano zum Gewinn des Literaturnobelpreises 2014! 😀

patrick modiano

Kennt ihr Patrick Modiano? Also ich nicht, aber wenn ich mir anschaue, was er geschrieben hat, wundert es mich überhaupt nicht, dass er dieses Jahr gewonnen hat. Wir befinden uns im Erinnerungsjahr: vor 75 Jahren brach der Zweite Weltkrieg aus. Modiano schreibt über Erinnerungen dieses Krieges. Wie genau er das anstellt, ist mir nicht ganz klar, da er erst 1945 geboren wurde. Aber anscheinend geht er dabei sensibel und einfühlsam zu Werke. Vermutlich bedient er sich zum Teil auch der Erfahrungen seiner Eltern, die sich während der Besatzungszeit in Frankreich kennenlernten.
In Deutschland und der deutschen Literaturwissenschaft ist der französische Schriftsteller weitestgehend noch unbeachtet, unter anderem, weil seine Werke erst seit 1985 übersetzt werden.
Das Komitee der Nobelpreisstiftung begründete seine Entscheidung, Patrick Modiano zu ehren, folgendermaßen:

„Für die Kunst des Erinnerns, mit der er die unbegreiflichsten menschlichen Schicksale wachgerufen und die Lebenswelt während der (deutschen) Besatzung sichtbar gemacht hat.“

Ich gratuliere Patrick Modiano von Herzen, doch ich bin auch so ehrlich, mir einzugestehen, dass ich seine Werke vermutlich nie lesen werde. Ich habe noch nicht begonnen, mich mit französischen AutorInnen auseinander zu setzen, doch wenn es soweit ist, werde ich wahrscheinlich eher zu Hugo, Camus und Sartre greifen, als zu Modiano. Wie ich schon einmal sagte, es wird immer mehr Bücher geben, als ich Lebenszeit zur Verfügung habe. Da müssen einige Werke zwangsläufig liegen bleiben; es geht gar nicht anders. So leid es mir tut, Patrick Modiano hat für mich keine Priorität. Vielleicht macht mich das zur Banausin, aber was soll’s. Deswegen habe ich keine schlaflosen Nächte. 😉

Wie geht es euch? Habt ihr bereits etwas von Patrick Modiano gelesen oder habt ihr es vor?

Ich freue mich wie immer auf eure Antworten und Kommentare! 😀

(Bildquelle)

 
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Verfasst von - 10. Oktober 2014 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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