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Archiv für den Monat Juli 2014

31. 07. 2014 – Erinnerung an die John Green Lesewoche & der Blogfahrplan der nächsten Zeit

JohnGreenLesewocheIch möchte euch heute noch einmal an die John-Green-Lesewoche erinnern. Morgen geht’s los! 😀 Das Ganze wird von Allthesespecialwords veranstaltet und wenn ihr spontan noch teilnehmen möchtet, dann kramt eure John Green Bücher raus und meldet euch fix an. Je mehr, desto besser. Die nächste Woche werde ich also fleißig jeden Tag Kims Fragen beantworten, alle normalen Posts fallen aus.

Für mich ist diese Lesewoche vom Timing her perfekt. Erstens bin ich fast fertig mit „Perfected“ von Kate Jarvik Birch, mir fehlen noch etwa 10 Seiten. Ich gebe zu, ich bin ein bisschen stolz, dass ich den Lektüre-Übergang so nahtlos hinbekomme. 😀
Zweitens gibt mir diese Aktion die Chance, alle möglichen Posts aufzuarbeiten und den Blog wieder auf den neusten Stand zu bringen. Die letzten zwei Wochen waren arbeitstechnisch ziemlich verrückt; ich hatte kaum Zeit, etwas anderes zu tun als zu schuften, zu schlafen und mich um meine Kleine zu kümmern. Ab morgen sollte alles wieder in normalen Bahnen laufen. Ich muss zwar trotzdem noch viel arbeiten, aber die anstrengenden Doppelschichten sind vorbei.
Das Bloggen hat mir wirklich gefehlt. Es reicht mir einfach nicht, alle paar Tage schnell einen Beitrag dazwischen zu schieben, wenn ich mal 10 Minuten Zeit habe. Während ihr also in der nächsten Woche täglich über meine Erfahrungen mit John Green lesen könnt, werde ich hinter den Kulissen in Ruhe die Beiträge vorbereiten, die längst fällig waren oder sich in den letzten Tagen ergeben haben.Auf folgendes könnt ihr euch freuen:

  • Rezension zu „Pride and Prejudice“ von Jane Austen
  • Rezension zu „Die Worte der Weißen Königin“ von Antonia Michaelis
  • Rezension zu „Mind Games“ von Carolyn Crane
  • Rezension zu „Perfected“ von Kate Jarvik Birch
  • Let’s talk about… die Bestenliste der BBC
  • Let’s talk about… die Bestenliste des ZDF
  • Inside Jane Austen #3 (wenn ich noch genug Trivia-Wissen zusammen tragen kann)

Außerdem stehe ich im Augenblick in Kontakt mit dem Autor Christoph Zachariae, der eine Reihe namens „Ödland“ schreibt. Er hat mir angeboten, das erste Buch „Der Keller“ zu lesen und eventuell zu rezensieren. Ich habe sein Angebot angenommen, weiß aber noch nicht, ob es zu dieser öffentlichen Rezension auch kommt. Ich veröffentliche Auftragsrezensionen prinzipiell nur unter Absprache mit dem Autor oder der Autorin, da ich mich auf der einen Seite schützen möchte und besonders junge AutorInnen auf der anderen Seite vor Schaden in Form von sehr negativer Kritik bewahren möchte. Ich bin aber optimistisch, dass die Rezension von „Der Keller“ zustande kommt und ihr sie bald hier lesen könnt. 🙂
Dann habe ich noch – wer hätte es gedacht – ein Rezensionsexemplar bei BloggdeinBuch.de gewonnen. Normalerweise bin ich nicht gerade vom Glück geküsst was Gewinnspiele jeglicher Art angeht. Daher war ich reichlich überrascht, als gestern die E-Mail kam, dass ich „Die Janus Protokolle“ von Turhan Boydak lesen und rezensieren darf. 🙂
Sowohl „Der Keller“ als auch „Die Janus Protokolle“ sind e-Books. Ganz ehrlich, wenn das so weiter geht, überlege ich mir vielleicht doch noch, mir einen e-Book-Reader zuzulegen. Ich kann die Bücher zwar auch am PC lesen, aber mal ehrlich, das ist nicht sonderlich bequem. Auch dazu werde ich vermutlich noch einen ausführlichen Beitrag verfassen, in dem ich meine Überlegungen zusammen fasse.

Soooo und last but not least tausche ich mich momentan rege mit Jule von Zroyas Papiergeflüster aus. Wir haben da eine Idee zu einer Blog-Aktion im Ärmel, die wir unglaublich gern umsetzen möchten. Bisher stecken wir noch völlig in der Planung der Formalitäten, aber da wir beide nun mehr Zeit zur Verfügung haben, wird es in dieser Sache hoffentlich bald ordentlich vorangehen. Ich möchte hier noch nicht zu viel verraten, doch ich freue mich wahnsinnig auf die intensive Zusammenarbeit mit Jule und versichere euch, die Aktion ist den ganzen Aufwand wert! 😀

Das war es erst einmal von mir für heute. Ich hoffe, ich konnte euch Lust auf die nächsten Wochen machen und danke euch, dass ihr mir in den letzten Wochen, die so sehr stressig waren, die Treue gehalten habt. 😉

Wie immer dürft ihr gern euren Senf dazu geben, ich freue mich auf alle Gedanken und Kommentare! 😀

 
 

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29. 07. 2014 – Die Hitze, der Regen, das Lesen: 3 Dinge, die nicht zusammenpassen

Ich bin ein Sommermuffel. Klar, ja, ich mag die Sonne und ich mag es auch, wenn ich mich nicht zu dick anziehen muss. Aber dafür brauche ich keinen Sommer. Wenn ich ehrlich bin, ich leide ziemlich unter den momentanen Temperaturen. Ich gehe davon aus, dass ich damit nicht allein bin. Dieses permanente Schwitzen; das Gefühl, keinen Schritt tun zu können, ohne sofort einen anderen Aggregatzustand zu erreichen. Die Kreislaufbelastung. Die Tatsache, dass ich mies schlafe, weil es zu heiß ist. Die hohe Ozonbelastung, durch die ich ständig glaube, zu lotr-meme hot weatherwenig Luft zu bekommen.
Dazu kommt diese unglaubliche Luftfeuchtigkeit. Manchmal bin ich überzeugt, meine Haut müsste anfangen zu schrumpeln, sobald ich das Haus verlasse. Draußen unterwegs zu sein ist weniger Laufen als Schwimmen. Dann gewittert es. Ich liebe Gewitter. Aber diese Sommergewitter zur Zeit haben irgendwie gar keinen Effekt. Ich dachte immer, Gewitter seien reinigend, würden die Temperatur senken. Tja, falsch gedacht. Im Gegenteil, momentan habe ich den Eindruck, mit jedem Gewitter wird diese Feuchtigkeit in der Luft nur noch schlimmer, es wird noch schwüler. Zusätzlich muss ich jeden Tag einen verdammten Schirm mitschleppen, weil man nie weiß, wann sich die Spannung entlädt.
Aber wisst ihr, was das Schlimmste daran ist? Hitze, Regen und Bücher vertragen sich nicht. Meine Bücher tun mir im Moment richtig leid. Schwitzig-schmutzige Finger, die an ihren Seiten rumgrabbeln. Regentropfen, die sie abkriegen, wenn man das Buch nicht schnell genug in Sicherheit bringt. An manchen, schlimmen Tagen fällt mir das Lesen richtig schwer, weil ich durch die schwüle Hitze dröhnende Kopfschmerzen bekomme. Ich meine, ich tue es trotzdem, weil nicht lesen keine Option ist. Aber ich merke einfach, dass ich wahnsinnig viel Kraft brauche, um den Sinn der Worte durch meine Gehirnwendungen zu quetschen.
Ehrlich, ich wünsche mir Herbst. Es muss ja kein regnerischer, kalter Herbst sein. Ich hätte es einfach nur gern wesentlich kühler. Damit ich nicht mehr schwitze. Damit es nicht mehr ohne Regen nass ist. Damit ich wieder entspannt lesen kann. Und ich vermisse meine bequemen, kuschligen Pullis.

Wie kommt ihr mit der Hitze zurecht? Fällt euch das Lesen auch so schwer?

Ich freue mich wie immer auf alle Antworten und Kommentare! 🙂

 
 

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28. 07. 2014 – Montagsfrage: Happy End erwünscht?

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Guten Morgen meine Lieben, Zeit für die Montagsfrage von Libromanie! 😀
Nina möchte diese Woche wissen, ob wir auf ein Happy End in einem Buch bestehen:

Happy End erwünscht?

Nein, ich brauche nicht zwangsläufig ein Happy End. Das wäre ja auch unrealistisch. Nicht jede Geschichte geht für jeden Charakter gut aus. Für mich muss das Ende eines Buches einfach zum Gesamtkonzept passen. Bietet sich ein Happy End an, gut, dann sollen die Figuren ruhig alle in den Sonnenuntergang reiten. Ist hingegen ein offenes Ende passender, bitte, dann nehme ich die Fragezeichen an und denke darüber nach, was wohl mit den Figuren oder dem Setting NACH der Geschichte passiert. Ebenso gut kann ich mit einem tragischen Ende in Shakespeare-Manier leben. Wenn es passt, dürfen gern auch alle sterben. Nur passt das in den seltensten Fällen.
Es gibt eigentlich nur eines, das ich inakzeptabel finde: ein überhastetes Ende. Bekomme ich beim Lesen das Gefühl, dass der Autor oder die Autorin die Geschichte ab einem bestimmten Punkt einfach schnell zu Ende bringen wollte, enttäuscht mich das. Ich will ein Ende, das der Geschichte und den Figuren gerecht wird und kein runtergeschmiertes Provisorium. Bin ich hingegen überzeugt, dass der Autor oder die Autorin bis zum Schluss mit Herzblut bei der Sache war, bin ich in der Lage, so ziemlich jedes Ende anzunehmen.

Wie ist das für euch? Wie muss ein Ende für euch sein?

Ich freue mich wie immer auf eure Antworten und Kommentare! 🙂

 
 

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24. 07. 2014 – Inside Jane Austen #2

Wie ihr sicherlich bemerkt habt, habe ich „Pride and Prejudice“ mittlerweile ausgelesen. Ich habe auch schon Rezensionsnotizen zusammen gestellt, aber da ich im Moment doppelt so viel arbeite wie sonst, finde ich einfach nicht die Zeit, diese auch auszuformulieren. Dieses Buch, dieser Klassiker, verdient eine intensive Auseinandersetzung, also warte ich einfach noch ab.
Euch habe ich aber versprochen, dass ich euch die Wartezeit verkürze und mit Trivia-Wissen glänze, darum erwartet euch heute der zweite Teil meiner „Inside Jane Austen“ – Faktensammlung! 🙂

Inside Jane Austen #2: Was ihr bisher vermutlich nicht über die Autorin wusstet

1.Jane Austen begann mit 12 Jahren zu schreiben und hatte schon in diesen jungen Jahren einen satirischen Blick auf gesellschaftliche und literarische Konventionen. Ihre ersten Werke waren kurze Prosastücke, Kurzromane, Theaterstücke und Fragmente.
Sie schrieb sechs vollständige Romane.

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Portrait von Jane Austen, gemalt von ihrer Schwester Cassandra (wikimedia)

2. Jane Austen verkaufte die Rechte an „Sense and Sensibility“ für 140£, „Pride and Prejudice“ für 110£ (an den Verleger Thomas Egerton) und „Mansfield Park“ für 350£.

3. Möglicherweise war Jane Austen über eine Heirat mit Lord Byron verschwägert. Diese Verbindung ist nicht mit Sicherheit belegt, aber laut der Autorin Paula Byrne („The Real Jane Austen: A Life in Small Things“) heiratete General Charles Leigh Lord Byrons Tante. Jane Austens Mutter, Cassandra Austen, hieß mit Mädchennamen ebenfalls Leigh.

4. Bleiben wir bei den Byrons: Lord Byrons Frau, Annabella Milbanke, nannte „Pride and Prejudice“ „a fashionable novel“, was so viel bedeutet wie „ein eleganter/modischer Roman“.

5. Ganz im Gegensatz zu Charlotte Brontë, die den Roman nicht mochte. In einem Brief an den Kritiker George Henry Lewes schrieb sie folgendes über „Pride and Prejudice“: „a carefully fenced, highly cultivated garden, with neat borders and delicate flowers; but … no open country, no fresh air, no blue hill, no bonny beck.“ Ich schätze, im Grunde wollte sie wohl sagen, dass Austens Roman eine Art hübschen Mikrokosmos darstellt, in dem sie keinerlei Kreativität und Freiheit zuließ. Anscheinend dachte sie, das gesamte Werk sei hochgradig trivial.
Man kann über Brontës Meinung denken, was man will, ich allerdings muss ihr teilweise Recht geben. „Pride and Prejudice“ IST ein Mikrokosmos, der sich ausschließlich mit den Alltags-Problemen (seien wir ehrlich: vergleichsweise ProblemCHEN) der Mittelklasse beschäftigt. Genaueres dazu dann in der folgenden Rezension.

6. Jane Austen fühlte sich ihren Charakteren so stark verbunden, dass sie mehrfach über ihr weiteres Leben nachdachte. In Unterhaltungen und Briefen an ihre Familie stellte sie sich vor, dass Jane Fairfax („Emma“) in jungen Jahren bei der Geburt ihres Kindes stirbt, Kitty Bennet („Pride and Prejudice“) einen Geistlichen heiratet und Mrs. Norris William Price („Mansfield Park“) genau ein Pfund hinterlässt.

7. Jane Austen war mit John Charles Wallop, Lord Lymington befreundet, der auch unter dem Namen „Vampyre Earl“ bekannt war. Sie trafen sich, als Wallop von Austens Vater unterrichtet wurde (er betrieb so etwas wie ein kleines Internat in ihrem Haus). Dieser Adlige war angeblich launisch, exzentrisch und schlicht wahnsinnig; man unterstellte ihm, das Blut seiner Angestellten zu trinken, was ihm seinen Spitznamen einbrachte. Ich habe das recherchiert; bei Wikipedia steht zwar nichts dergleichen, allerdings hatte er wohl eine deutliche sadistische Ader und sein Landbesitz wurde aufgrund seiner immer wiederkehrenden psychischen Instabilität von vier Verwaltern kontrolliert.
Die Austens konnten diesen außergewöhnlichen Mann trotz dessen gut leiden; Jane besuchte einen seiner Bälle und beschrieb ihn als freundlich und aufmerksam.

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Unterschrift von Jane Austen auf ihrem Testament (wikimedia)

8. Jane Austen hat nie geheiratet und starb vermutlich als Jungfrau. Im Film „Becoming Jane“/“Geliebte Jane“ wird den ZuschauerInnen vermittelt, die große Liebe ihres Lebens sei Tom Lefroy gewesen, doch das ist wahrscheinlich nicht wahr. Stattdessen soll sie sich laut einer Familienlegende während eines Ferienausflugs in einen jungen Mann verliebt haben, der auch plante, ihre Familie nach der Reise zu treffen. Unglücklicherweise starb er aber kurz darauf.
Vorher gab es wohl eine Romanze; den entsprechenden Gentleman hätte Jane anscheinend auch geheiratet, was jedoch eiskalt von seiner Familie unterbunden wurde. Ich kann mir gut vorstellen, dass das stimmt, bedenkt man, wie Mr. Darcys Tante Lady Catherine de Bourgh auf sein Vorhaben, Elizabeth Bennet zu heiraten, reagiert. In „Pride and Prejudice“ verarbeitete Austen möglicherweise das Happy End, das sie selbst nicht bekommen konnte.
1802 hielt Harrison Bigg Wither um Janes Hand an, sie lehnte jedoch ab.

9. Im Alter von 40 wurde Jane Austen schwer krank. Heutzuztage geht man davon aus, dass sie unter einer Nebenniereninsuffizienz litt, was zu dieser Zeit aber natürlich weder erkannt noch behandelt werden konnte. Im Mai 1817 reiste sie mit ihrer Schwester Cassandra in der Hoffnung nach Winchester, dass es ihr dort besser ginge. Das war leider nicht der Fall; Jane starb am 18. Juli 1817.

10. In ihrem Testament bedachte Jane Austen trotz ihrer umfangreichen Verwandtschaft lediglich drei Personen: ihre Schwester Cassandra, ihren Bruder Henry und eine mysteriöse Madame Bigeon. Letztere war laut einer Quelle die geheime Sekretärin von Henrys verstorbener Frau, in anderen Quellen wird sie als dessen Köchin bezeichnet. Klar ist nur, dass sie eine Angestellte Henrys war.

Und erneut frage ich euch: hättet ihr es gewusst?

Meine Recherchen erlauben mir persönlich vor allem ein Fazit: man könnte sich jahrelang mit all den Quellen beschäftigen, die über Jane Austen verfasst wurden. Das Vorhaben, tiefer in ihr Leben einzutauchen, ist eine Mammutaufgabe. Ich glaube aber, dass eine so intensive Auseinandersetzung fast unvermeidlich ist, will man wirklich alle Facetten ihrer Romane verstehen. Da sie über das geschrieben hat, was sie an gesellschaftlichem Eiertanz erlebte, floss unter Garantie viel Biografisches in ihre Werke ein.
Ich bin trotzdem ganz froh darüber, dass ich mich mit ihr NICHT befasst habe, BEVOR ich „Pride and Prejudice“ gelesen hatte. So konnte ich es einfach als das genießen, was es ist: ein gesellschaftskritischer, satirischer und ironischer Roman. Andernfalls hätte ich mich vermutlich nicht wirklich auf das Geschriebene an sich konzentrieren können und hätte nach Andeutungen biografischer Elemente gesucht. Durch das, was ich jetzt über Jane Austen herausgefunden habe (was ja noch recht oberflächlich ist), ist mein Interesse an ihren weiteren Romanen geweckt und ich würde auch gern eine Biografie lesen. Letzteres werde ich aber verschieben, bis ich (eventuell) alle sechs Bücher gelesen habe. Ich möchte weiterhin unbelastet in ihre Geschichten eintauchen können, ohne alles auseinander zu friemeln und tot zu analysieren. Das mache ich lieber in Nachhinein. 😉

Ich freue mich wie immer auf eure Meinungen, Gedanken und Kommentare! 🙂


Quellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Jane_Austen
http://en.wikipedia.org/wiki/Pride_and_Prejudice
http://www.jane-austen.de/biografie/ja-bio.php
http://www.glamour.com/entertainment/blogs/obsessed/2013/01/5-things-you-dont-know-about-j.html
http://reederreads.com/2013/01/28/20-interesting-facts-about-jane-austens-pride-and-prejudice/
http://www.huffingtonpost.com/deirdre-le-faye/jane-austen-letters_b_1153966.html#s551267&title=9
http://www.janeausten.co.uk/jane-austens-last-will-and-testament/
http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/jane-austen
http://www.smithsonianmag.com/smithsonian-institution/men-wore-corsets-and-7-other-unknown-things-about-the-world-of-jane-austen-19759433/

 

 
 

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23. 07. 2014 – Die John Green Lesewoche

JohnGreenLesewoche

Gestern habe ich ein bisschen bei Henni von zuendegelesen gestöbert und bin dabei auf die Ankündigung der John-Green-Lesewoche gestoßen. Für alle, die es nicht wissen: John Green ist der Mann, der „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ geschrieben hat, welches ja zur Zeit (auch aufgrund der Verfilmung) in wirklich aller Munde ist. Na ja, in fast aller Munde. In meinem nämlich nicht. 😉 Der Name John Green ließ in meinem Kopf trotzdem ein Glöckchen klingeln und ein Blick auf meine Wunschliste erklärte mir auch, wieso. Auf dieser stand nämlich schon seit einer Weile sein Buch „Paper Towns“.
Ich habe noch nie bei einer Lesewoche mitgemacht – es hat sich bisher einfach nie ergeben. Aber jetzt dachte ich „Wieso eigentlich nicht?“. Ich brauche ja im Grunde niemals eine Ausrede, um meine Wunschliste um ein paar Bücher zu reduzieren und die Idee, einen Autor nicht allein, sondern gemeinsam mit anderen zu lesen, gefiel mir richtig gut.
Die Aktion an sich findet nicht bei Henni selbst statt, sondern bei Kim von Allthesespecialwords. Ich habe mich bei ihr angemeldet, das Buch bestellt und nun könnte es eigentlich losgehen. 😀 Ich freue mich sehr auf diese Leserunde! 😀PaperTowns

Möchtet ihr auch teilnehmen?

Dann meldet euch bei Kim: John-Green-Lesewoche bei Allthesespecialwords

 
 

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22. 07. 2014 – Liebster Award Klappe die 2te

Am Sonntag hat mich die liebe Alexa von Geteiltes Blut erneut für den „Liebster Award“ nominiert. Obwohl ich mich darüber freue, muss ich dazu jetzt etwas sagen. Liebe LeserInnen, liebe BloggerInnen, so ein Award macht nur dann Sinn, wenn er nicht permanent von A nach B und wieder zurück geschoben wird. Dementsprechend wäre es absurd, wenn ich nun schon wieder vollständig teilnehmen würde. So sehr mich die Beachtung freut, aber zweimal in einer Woche der gleiche Award? Nein, das geht nicht. Ich habe mich daher entschieden, zwar Alexas und Alenas Fragen zu beantworten, danach aber nicht weiter zu nominieren. Viele LeserInnen mögen Beiträge, die ein wenig Privates aus dem Leben der Bloggerin oder des Bloggers preisgeben, also möchte ich euch meine Antworten nicht vorenthalten. Dann ist aber erst mal Schluss mit diesem Award, sonst nimmt er nämlich tatsächlich noch die Dimensionen eines nervigen Kettenbriefs an.

  1. Hund oder Katze?
    Chillis erstes Foto zugeschnitten Das ist eine sehr leichte Frage, für die ich nicht überlegen muss: Hund. Schon als Kind wollte ich immer einen Hund und als mein großes Mädchen dann vor sieben Jahren mein Leben betrat und es heftig durcheinander wirbelte, war ich überglücklich. Wir hatten so die eine oder andere Anlaufschwierigkeit, aber heute sind wir ein echtes Team. Wir haben eine wunderschöne Beziehung, die von Geben und Nehmen in gleichem Maße geprägt ist. Ich brauche sie ebenso wie sie mich. Sie ist meine Partnerin, meine Rückendeckung und meine Stütze. An manchen Tagen war sie morgens für mich der Grund, überhaupt aufzustehen. Ich ziehe Kraft aus ihr und ihrem übersprudelnd positiven Wesen; dank ihr gibt es keinen einzigen Tag, an dem ich nicht lächle. Sieben Jahre kämpfen wir uns jetzt gemeinsam durchs Leben; ich habe sie groß gezogen, ihr Manieren beigebracht und sie aufwachsen sehen. DSCF8786Und soll ich euch was verraten? In sieben Jahren waren wir nie länger als 5 Tage getrennt. 🙂
    Vermutlich interessiert es euch nicht sonderlich, weil meiner Erfahrung nach die einzigen Menschen, die Hundefotos interessant finden, andere Hundebesitzer sind, aber ich wollte euch meine Prinzessin trotzdem zeigen. Mehr für mich als für euch. Weil ich so stolz bin. 🙂
    Das erste Foto zeigt sie mit 7 Wochen, an dem Tag, als sie zu mir kam (ja, ich weiß, 7 Wochen ist zu jung, aber das ist eine andere Geschichte). Das zweite Foto habe ich letztes Weihnachten in Dänemark aufgenommen.
  2. Stilles Wasser oder Sprudel?
    Stilles Wasser, denn ich mag Kohlensäure nicht sonderlich. Meine Zunge ist einfach zu empfindlich dafür. So schräg es klingen mag, aber der erste Schluck aus einer frischen Flasche Cola tut mir so weh, dass es mir Tränen in die Augen treibt.
  3. Welches Buch würdest du aktuell am wärmsten empfehlen?
    „The Circle“ von Dave Eggers. Wenn ich könnte, ich würde jedem Menschen auf der Welt dieses Buch aufzwingen. Um gegen Blindheit und Ignoranz zu kämpfen. Um zu Sensibilisieren. Um zu sagen „Passt gefälligst auf, wo das alles hinführt!“.
  4. Machst du Sport und wenn ja welchen?
    Nein. Ja, ich sollte, ich weiß. Ist gesund und so.
  5. Was macht mehr Spaß – schreiben oder lesen?
    Mir macht beides viel Spaß, sonst hätte ich wohl keinen Buchblog. 😉 Aber wenn ich mich nun entscheiden MUSS, dann wähle ich das Lesen. Schreiben erfüllt in mir ein Bedürfnis, aber es kann auch äußerst frustrierend sein, wenn man die eigenen Gedanken einfach nicht angemessen formulieren kann.
  6. Lieber Strand oder lieber Berge? Oder doch eher ein Städtetrip?
    Ich bin kein Wandertyp. Ich liege lieber faul am Strand und verschlinge ein Buch nach dem anderen. Städtetrips reizen mich auch immer wieder, wegen des enormen Wissens, das sie bieten. Da Städtereisen aber sehr anstrengend sind, kommt es stark darauf an, wonach mir gerade ist.
  7. Wohin ging deine letzte Reise und was war das beste Erlebnis daran?
    Die letzte Reise ging nach Dänemark, zu Weihnachten letztes Jahr, mit der ganzen Familie. Ich habe an dieser Reise vieles geliebt, die Gespräche mit meinen Liebsten, das gemeinsame Essen, die Spieleabende, die Spaziergänge. Aber ich glaube, ich muss hier wieder auf mein großes Mädchen verweisen. Das Beste an dem gesamten Urlaub war zu sehen, wie glücklich er sie gemacht hat.
  8. Bist du ein Roman- oder ein Sachbuchleser?
    Ich lese durchaus beides, aber die Romane überwiegen um einiges.
  9. Tris oder Katniss?
    Katniss. Tausendmal Katniss. Ich mochte die „Divergent“-Trilogie, ja, aber mal ehrlich, Tris hat eine Menge nerviger Eigenschaften. Katniss ist viel umgänglicher und ich kann sie besser verstehen.
  10. Gibt es einen Artikel, ein Video, Bild, etc., das du kürzlich im Internet gefunden hast und das dich begeistre (hat)t? Welche/n/s?
    Ich lese ja fast täglich online Zeitung, daher begegnen mir viele Artikel, die mich begeistern. Videos hingegen so gut wie gar nicht, weil mir die Geduld für Videoportale wie YouTube fehlt. Wenn ich mir mal vornehme, mir ein bestimmtes Video anzusehen, schaffe ich in der Regel 30 Sekunden – dann bin ich schon gelangweilt.
    Aber ich glaube, der Artikel, der mich in letzter Zeit am meisten begeistert/beeindruckt hat, war dieser:
    „Ein Rollentausch, der Angst macht“ – taz
    Gar nicht so sehr wegen des Inhalts des Artikels an sich, sondern weil er auf diese Website verweist: If We Were Syrian. Schaut es euch einfach an und probiert mal einen Länder/Städtevergleich aus.

So, Fragen beantwortet. Wenn ihr dazu etwas sagen möchtet, immer gern. 🙂

 
 

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21. 07. 2014 – Montagsfrage: Freundschaft mit einer Romanfigur?

 

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Montagmittag bei verschwitzten 27° in Berlin – Zeit für die Montagsfrage von Libromanie! 😀
Die dieswöchige Frage kommt mir sehr entgegen, denn Nina möchte gern folgendes wissen:

Mit welcher Romanfigur wärst du gern befreundet?

Eine tolle Frage! 😀
Prinzipiell mag ich fast immer mit den Figuren befreundet sein, wenn ich einen Roman toll fand, also bei einer 4- oder 5-Sterne-Bewertung. Besonders ausgeprägt ist dieses Gefühl bei Figuren, die man als zwiespältig bezeichnen könnte. Ich mag es, wenn ein Charakter sowohl gute als auch schlechte Eigenschaften hat und nicht so offensichtlich ein Held oder eine Heldin ist. Ein Teil von mir glaubt, dass diese Persönlichkeiten interessanter sind und ich mich mit ihnen besser verstehen würde als mit durch und durch rechtschaffenen Figuren. Auf meiner Top 10 stehen dementsprechend:

  1. Bourbon Kid aus der „Bourbon Kid“ – Serie von Anonymus
  2. Logen Neunfinger aus der „The First Law“ – Trilogie von Joe Abercrombie
  3. Locke Lamora aus der „Gentlemen Ganoven“ – Reihe von Scott Lynch
  4. Sandman Slim aus der „Sandman Slim“ – Reihe von Richard Kadrey
  5. Harry Dresden aus der „Harry Dresden“ – Reihe von Jim Butcher
  6. Joe Pitt aus der „Joe Pitt“ – Reihe von Charlie Huston
  7. Eric Northman aus der „Sookie Stackhouse“ – Serie von Charlaine Harris
  8. Anita Blake aus der „Anita Blake“ – Serie von Laurell K. Hamilton (hier eigentlich so ziemlich alle Figuren :D)
  9. Marcus Yallow aus den „Little Brother“ – Romanen von Cory Doctorow
  10. Merit aus der „Chicagoland Vampires“ – Serie von Chloe Neill

Die letzten beiden sind grundsätzlich eigentlich schon sehr rechtschaffen, aber dafür sind sie für mich äußerst sympathisch, weil sie so realistisch wirken. Sowohl Marcus als auch Merit werden immer wieder von Zweifeln geplagt, sie treffen falsche Entscheidungen und machen Fehler. Sie sind treue Freunde, die so einiges für die Menschen/Supras tun würden, die ihnen am Herzen liegen. Das imponiert mir. Beim Rest… nun ja, man könnte vielleicht sagen, dass ich eine Schwäche für böse Jungs und Chaoten habe. 😀 Und Anita ist eben einfach Anita, meine erste große Serien-Liebe.
Gedanklich bin ich auch all die YA Roman-HeldInnen durchgegangen, aber keine/r von ihnen schafft es in meine Top 10. So gern ich diese Geschichten lese, selten fühle ich mich einem Charakter so verbunden, dass ich mir vorstellen könnte, eine Freundschaft aufzubauen. Ich vermute, dass das mit dem Altersunterschied zusammenhängt. ProtagonistInnen aus YA Romanen sind in den meisten Fällen gerade einmal volljährig und oft genug noch nicht einmal das. Es sind Teenager und aus dieser Phase des Lebens bin ich einfach schon raus. Die einzige Ausnahme, die es vielleicht auf Platz 11 schaffen würde, ist Penryn aus der Serie „Penryn and the End of Days“ von Susan Ee. Penryn ist sehr reif, sehr erwachsen und sehr rational für ihr Alter; ich denke, mit ihr würde ich mich gut verstehen.

Wie ist es bei euch? Mit welcher Romanfigur wärt ihr gern befreundet?

Ich freue mich wie immer auf eure Antworten und Kommentare! 🙂

 
 

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Daphne Unruh – Himmelstiefe

„Himmelstiefe“

himmelstiefe

Reihe: Zauber der Elemente #1

Autor: Daphne Unruh

Format: Taschenbuch

Seitenzahl: 412

Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform

Sprache: Englisch

ISBN: 1480179299

Genre: Fantasy > Urban Fantasy > Young Adult

ausgelesen am: 07.07.2014

Bewertung:

Ich habe lange versucht, „Himmelstiefe“ von Daphne Unruh bei eBay zu ersteigern. Irgendetwas ist mit diesem Buch, dass die eBayer komplett ausflippen, wenn es in seltenen Fällen in der Angebotsliste auftaucht. Da wird dann gern auch mal wesentlich mehr als der Neupreis geboten. Ich konnte darüber immer nur den Kopf schütteln und habe dieses Jahr dann beschlossen, es mir einfach neu zu kaufen. Ich dachte, dass ein Buch, das so heiß begehrt ist, phänomenal gut sein muss. Auch bei Goodreads sind die Bewertungen weitgehend positiv, sodass es einen durchschnittlichen Wert von 4,02 Sternen hat. Ich begann die Lektüre daher reichlich optimistisch.

Noch 250 Schultage trennen Kira von der Freiheit. Dann ist sie 18, hat endlich ihr Abitur und kann sich auf und davon machen. Doch das letzte Schuljahr hält weit mehr für Kira bereit, als sie es sich jemals vorzustellen wagte. Sie entwickelt merkwürdige Symptome, die zu keiner bekannten Krankheit passen und wird das Gefühl nicht los, von seltsamen Schatten verfolgt zu werden. Kiras Eltern glauben ihr nicht und wissen sich nicht anders zu helfen, als sie in eine psychiatrische Klinik einzuweisen.
Zum Glück kann Kira fliehen und findet den Weg zu dem einzigen Ort, an dem ihr wahrhaft geholfen werden kann: die Akademie der Elemente in der magischen Welt. Denn Kira kann mit ihren Fähigkeiten die Elemente ihrem Willen unterwerfen. An der Akademie soll sie ausgebildet werden. Allerdings merkt Kira schnell, dass sie erneut anders ist. Während die anderen Schüler jeweils nur ein Element beherrschen können, ist sie zu weit mehr fähig. Kira ist unglaublich mächtig, doch das bringt einen Haufen Probleme mit sich…

Anfangs fand ich das Buch super. Es las sich packend und flüssig; ich mochte Kira, weil sie auf mich wie eine taffe, etablierte und freiwillige Außenseiterin wirkte und fand die Entwicklung ihrer Fähigkeiten spannend. Leider blieb das nicht so. Stück für Stück wurde Kira immer oberflächlicher. Von stark und unabhängig mutierte sie zu kindlich trotzig und dauerhaft verängstigt. Ich hätte dafür Verständnis aufgebracht, wäre diese Verhaltensweise nur vorübergehend gewesen, aber nein, es wurde schlimmer. Als sie in der Akademie der Elemente ankommt, ist Kira wie durch ein Wunder offenbar plötzlich nicht mehr 17, sondern 12 Jahre alt. Sie ist sprunghaft, aufbrausend und permanent verunsichert, so, als würde nicht ein rationaler Gedanke den Weg durch ihre Gehirnwindungen schaffen. Zusammenhänge zu erkennen ist nicht gerade ihre Stärke, völlig egal, wie offensichtlich sie sind. Daher hatte ich ständig das Gefühl, ihr gedanklich mindestens drei Schritte voraus zu sein. Für mich war „Himmelstiefe“ dementsprechend selten überraschend und weitgehend vorhersehbar. Verdutzt war ich nur immer wieder davon, was für ein unsensibler Trampel die Protagonistin ist. Ich kann nicht zählen, wie oft ich ihr gern den Mund zugehalten hätte. Sie ist dermaßen schnell bereit, andere zu verurteilen, dass es mich massiv geärgert hat, wie bereitwillig die Nebencharaktere ihr ihre Eskapaden verzeihen. Wer so ich-bezogen ist und andere verletzt, verdient keine Nachsicht. Aber natürlich musste das so sein, denn Kira ist das definite Zentrum des Romans. Alle Nebenfiguren sind perfekt auf sie abgestimmt und bewegen sich lediglich in ihrem Kielwasser. Für mich hatte keine einzige eine eigenständige Persönlichkeit, als könnten sie ohne Kira nicht existieren.
Diese Defizite auf der Charakterebene fand ich besonders enttäuschend, weil Daphne Unruhs Ideen für ihre magische Welt eigentlich zauberhaft sind, obwohl sie eindeutig mehr Gewicht auf die Beschreibung der Kontrolle der Elemente hätte legen können. Ich weiß im Grunde immer noch nicht, wie es sich für Kira anfühlt, so viel Macht zu haben und Feuer, Wasser, Erde, Luft und Äther ihren Willen aufzuzwingen.

In meinen Augen hat Daphne Unruh das große Potential ihrer Geschichte verschenkt, weil sie sich auf ihre nervige, infantile Protagonistin konzentrierte. Ich kann Kira nicht ausstehen. „Himmelstiefe“ fokussiert Kira so umfassend, dass ich nicht mal die Möglichkeit hatte, mich von meiner Abneigung abzulenken. Immer steht sie im Mittelpunkt; nie geht es um etwas anderes als sie.
Die Geschichte selbst finde ich zwar nett, aber wenig aussagekräftig. Was soll mir Kiras Schicksal bitte mitteilen? „Hab keine Hemmungen, dich verletzend zu benehmen, denn dir wird sowieso verziehen“?
Im nächsten Band „Schattenmelodie“ geht es nicht um Kira, sondern um ihre Freundin Neve. Ich habe diese Fortsetzung auf meine Vielleicht – Liste gesetzt, glaube aber kaum, dass ich sie je lesen werde, denn auch Neve steht auf meiner Sympathieskala recht weit unten. Kira ist ja wenigstens noch temperamentvoll, Neve hingegen ist einfach nur devot.
Ich weiß nicht, wie ich „Himmelstiefe“ empfehlen soll. Vielleicht ist dieser Roman nur etwas für LeserInnen, die verständnisvoller sind als ich. Vielleicht gehe ich zu hart mit Kira ins Gericht. Entscheidet selbst, wie viel ihr einer Protagonistin verzeihen könnt.

 
 

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18. 07. 2014 – Plauderrunde: Zwei Geschichten aus meinem Bücher-Leben

Heute möchte ich einfach mal ein wenig mit euch plaudern. Ich möchte euch zwei Geschichten aus meinem aktuellen Bücher-Leben erzählen. 🙂

Yay, die Franzosen haben Wort gehalten

Bourbon Kid T-Shirt

Mein Bourbon Kid T-Shirt

Seht ihr das? 😀 Das ist meine neuste Errungenschaft! Kam heute mit der Post. Am 05.07. habe ich dieses T-Shirt in Frankreich bei der SoJa Filmproduktion bestellt. Als ich „Das Buch Ohne Namen“ ausgelesen hatte (also am 01.06.), wollte ich unbedingt wissen, ob es zu diesem Buch Merchandise gibt und bin auf die Seite von SoJa Films gestoßen. Das sagt schon eine Menge darüber aus, wie gut mir das Buch gefallen hat, oder? 😉 Jedenfalls versuchen SoJa Films, soweit ich das verstanden habe, genug Geld für eine Verfilmung der Bourbon Kid – Trilogie zusammen zu bekommen. Sie haben bereits einen Trailer gedreht, den man sich auf ihrer Website ansehen kann. Mir gefällt der Trailer wirklich gut, weil er wirkt, als hätten die guten Menschen von SoJa Films viel Liebe in das Projekt investiert. Ihre Ausgaben finanzieren sie zum Teil auch über die Merchandise – Verkäufe, also dachte ich, wenn ich mir das T-Shirt hole, schlage ich drei Fliegen mit einer Klappe: erstens besitze ich dann ein Shirt, das sonst vermutlich niemand hat, zweitens habe ich dann Merch von Bourbon Kid im Schrank und drittens tue ich damit auch noch was Gutes, weil ich eine kleine Filmproduktion unterstütze. Gesagt, getan. Als Anfang des Monats mein Gehalt kam, hab ich mir das gegönnt. Lief alles total unkompliziert ab, einfache Zahlung über PayPal. Ich musste allerdings keine Lieferadresse oder so angeben und das hat mich stark irritiert. Ich weiß zwar, dass meine Daten bei PayPal gespeichert und für den Verkäufer einsehbar sind, aber irgendwie hatte ich dann doch so meine Zweifel, ob das klappt. Keine Bestellbestätigung, gar nichts. Ich habe mich mental schon darauf eingestellt, das Geld im Notfall zurück zu ordern. Aber wie ihr seht: die Franzosen haben Wort gehalten und ich besitze nun ein wirklich cooles und außergewöhnliches T-Shirt! 😀

Mein Experiment mit amazon

Kennt ihr den Film „Ich bin Nummer 4“? Irgendwann im Frühjahr lief er im Fernsehen und ich habe ihn mir noch mal angesehen, obwohl ich ihn schon kannte, weil die Story einfach gut und spannend ist. Dieses Mal habe ich irgendwie auch auf den ganzen Vorspann geachtet und da sah ich, dass die Geschichte gar nicht von den Filmproduzenten stammt, sondern von dem Autor Pittacus Lore. Krasser Name, oder? 😀 Ich war neugierig und habe amazon zu Rate gezogen. Und schau an, es gibt eine ganze Trilogie rund um John, sogar als hübsches Box-Set. Damals stand neben diesem Schieber „Derzeit nicht verfügbar“. Ich dachte mir, dass ich das gute Stück ja trotzdem bestellen kann, weil amazon sich dann bemüht, ihn für mich zu besorgen und mir Bescheid sagt, wenn die Bücher lieferbar sind. Kosten sollte das Ding 20,26 €. Ich hab also bestellt.
Soll ich euch was sagen? Das war am 09. März. Heute haben wir den 18. Juli und der Schieber ist immer noch nicht hier. Das Lustige daran ist, dass ich zwischenzeitlich nun schon zweimal einen Liefertermin genannt bekam. Die erste Mail kam im Mai, in dieser hieß es, die Box werde zwischen dem 15. und 20. Juni geliefert (wenn ich mich richtig erinnere). Ich habe mich sehr gefreut, weil diese Zeitspanne ja auch mehr oder weniger mit meinem Geburtstag zusammenfiel und ich es als tolles Geschenk für mich selbst ansah. Mein Geburtstag kam, die Zeit verging. Am 20. Juni kam dann die zweite Mail. Der Liefertermin würde sich verschieben, voraussichtliche Lieferung sei nun der 5. – 15. Juli. Ihr ahnt es sicher schon, am 15. Juli (also vor drei Tagen) hatte die Box immer noch nicht den Weg zu mir gefunden, dafür kam aber wieder eine Mail. Hier der Inhalt (ein wenig gekürzt):

i am number four box

I Am Number Four – Box Set – Pittacus Lore

„Guten Tag,
wir versuchen noch immer, den/die folgenden am 09. März 2014 bestellten Artikel für Sie zu besorgen:

Lore, Pittacus „Pittacus Lore Box Set“

Derzeit können wir Ihnen leider keinen Liefertermin nennen. Sobald wir ein aktuelles voraussichtliches Lieferdatum haben, werden wir Sie umgehend per E-Mail informieren.
Bitte haben Sie noch ein wenig Geduld. Wir versuchen weiterhin, den Artikel noch für Sie zu beziehen, können allerdings nicht garantieren, dass der Artikel noch erhältlich ist.
Falls Ihnen die Wartezeit zu lange wird, können Sie die Bestellung natürlich jederzeit stornieren, solange sie sich nicht im Versandprozess befindet.“

Mehr als vier Monate warte ich nun schon. Erstaunlicherweise macht mich das weder wütend, noch ungeduldig oder sonst was. Ich finde es interessant und amüsant. Es ist eine Art Experiment. Vorher habe ich noch nie etwas bei amazon bestellt, das nicht lieferbar war. Ich bin neugierig, wie lange das noch so gehen wird. amazon verbreitet ja das Image, alles zu jeder Zeit besorgen und verkaufen zu können. Das führt mich zu der Annahme, dass sie weder sich noch mir gegenüber jemals konkret eingestehen werden, dass sie mein Box-Set eben nicht liefern können. Ich bin auch gespannt, wie lange ich den Spaß noch mit mache. Irgendwann wird es mir sicher reichen. Dann werde ich die Bestellung stornieren und die Bücher einfach einzeln kaufen, denn einzeln bekommt man sie problemlos. Hier geht es aber schon lange nicht mehr nur um die Bücher an sich. Es geht ums Prinzip. Ich will wissen, ob amazon ehrlich zu mir ist oder mich theoretisch jahrelang hinhalten würde. Klar, sie wollen Profit machen und der Kunde ist König, aber was nicht lieferbar ist, ist eben nicht lieferbar. Es wäre kein Beinbruch, das einfach zu sagen und mich auf die Einzel-Ausgaben hinzuweisen. Natürlich gehen sie damit das Risiko ein, dass ich wütend reagiere und die Trilogie woanders kaufe, aber tun sie das nicht auch, wenn sie mich immer wieder (sinnlos) vertrösten?
Vielleicht warte ich noch bis Ende des Jahres, bevor ich aktiv werde. Oder sogar bis zum März 2015. Ein Jahr sollte genug Zeit sein, den Schieber entweder zu besorgen oder einfach klar zu sagen, was Sache ist. Butter bei die Fische und so. Mal sehen. Ich kann warten. Ich habe Geduld.
Ach und übrigens: im amazon-Marketplace ist der Schieber zur Zeit für unglaubliche 336,12 € zu haben.

So, das war die kleine Plauderrunde für heute. Ich hoffe, ich konnte euch mit meinen zwei Geschichten ein bisschen erheitern und unterhalten. Ihr dürft natürlich wie immer gern kommentieren, Fragen stellen und antworten. 🙂

 
 

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17. 07. 2014 – Liebster Award

Als ich heute morgen die Augen aufschlug und noch ein wenig bedröppelt nach meinem Handy auf dem Nachttisch griff, wurde ich mit einer tollen Nachricht überrascht: DarkFairy hat mich bzw. meinen Blog für den „Liebster Award“ nominiert! 😀
liebster-awardIch freue mich darüber wirklich sehr; es ist so schön zu wissen, dass mein Gekritzel geschätzt wird. Und wie ich es schon einmal sagte: das ist für mich nicht selbstverständlich. 😉
Natürlich nehme ich daran teil, denn DarkFairy hat sich wirklich interessante Fragen ausgedacht!

Die Regeln

  1. Schreibe einen Post mit diesem Award, füge das Awardbild ein und verlinke die Person, die dir diesen Award verliehen hat.
  2. Beantworte die 10 Fragen.
  3. Denke dir weitere 10 Fragen aus.
  4. Tagge (also nominiere) 10 Blogger, die unter 200 Leser haben (manche schreiben auch unter 1000 Leser, also ist es wohl jedem überlassen, wen du nominierst.) –> Aber nicht zurück-taggen!
  5. Sage den Bloggern, die du nominiert hast, dass sie einen Award bekommen haben und somit getaggt wurden.

Die Antworten

  1. Warst du schon mal auf einem Festival, wenn ja auf welchem?
    Oh ja. Ich habe schon so einige Festivals mitgemacht. So viele, dass ich mittlerweile ein bisschen Festival-müde geworden bin. Auch ich werde eben älter und bequemer. Über die Jahre wurde das Gepäck immer umfangreicher, immer mehr (unnötiger) Luxus wurde mitgeschleppt. Ich gehe davon aus, dass die Festivals, die ich besucht habe, den meisten von euch völlig unbekannt sind. Es sind eben Punk-, Ska- und Oi-Festivals. Wer zu den Festivals Fragen hat, kann sie gern stellen. 🙂 Jedenfalls habe ich meine alten Festivalbändchen durchgesehen und kam zu folgender Liste:

    • Force Attack 2004, 2006, 2007, 2008, 2009
    • Spirit from the Streets 2010, 2011, 2013
    • Endless Summer 2009, 2010
    • Blackfield 2010
    • OFT 2010, 2011
    • Punk im Pott (im Exil) 2008
    • Back on the Streets 2011
    • Vaya con tioz Böhse Onkelz Abschiedskonzert 2005
    • Resist to Exist
      Das Resist ist ein Berliner Festival, auf dem ich meist nur einen Tag war. Es gab keine Bändchen, daher weiß ich nicht mehr, wann. Ich schätze aber, dass ich dort drei oder vier Mal gefeiert habe.
  2. Was ist deine schlechteste Eigenschaft?
    Ungeduld
  3. Und deine beste?
    Meine Fantasie in Kombination mit meiner Kreativität.
  4. Welches Buch steht genau in der Mitte deines untersten Buchregals?
    John Katzenbach – „Das Rätsel“
  5. Was ist dein Handyklingelton? oO (Ich hoffe, es haben nicht alle so Standard-Töne…)
    Zur Zeit ist es „Dead End Street“ von Blood for Blood. Kennt ihr nicht? HIER klicken.
  6. PC-, Konsolen- oder doch lieber Brettspiele?
    Oh, schwere Frage. Ich spiele auf allen Medien. Aber meine erste Liebe waren PC-Spiele und deswegen bleibe ich dabei. Meine Konsole habe ich noch nicht lange und Brettspiele… na ja, nur, wenn es sich ergibt, nicht wahr? Dann aber vor allem Scrabble. Und überhaupt, was ist mit Kartenspielen? 😀
  7. Welchen Film hast du zuletzt im Kino gesehen?
    Ich glaube, das war „Hänsel und Gretel – Hexenjäger“. War aber eher enttäuschend.
  8. Ich musste mich jetzt so viel mit Kunst beschäftigen, du jetzt auch: Wer ist dein Lieblingskünstler und warum?
    Salvador Dalí. Der Surrealismus entspricht meiner Fantasie. In dieser Kunstrichtung ist einfach alles erlaubt. Dalí war ein begnadet talentierter Künstler, dessen Bilder mich immer wieder zum Nachdenken bringen. In seinen Traumwelten konnte ich schon immer völlig abtauchen.
  9. Würdest du dich noch mal für deinen Beruf entscheiden bzw. wenn du noch keinen hast, für welchen hast du dich entschieden? Für beide gilt: Warum?
    Ich bin ja noch im Studium, aber das Ziel ist, Journalistin zu werden. Diesen Weg würde ich jederzeit wieder einschlagen. Das Schreiben hat mir schon immer am meisten Freude bereitet und es ist auch das größte Talent, das ich besitze. Ich kann mir nicht vorstellen, etwas anderes mit meinem Leben zu machen. Aber ich kann mir sehr gut vorstellen, etwas anderes PARALLEL zu machen. Wenn es danach ginge, bräuchte ich vermutlich 10 Leben. 😀
  10. Was ist die Antwort auf Alles? 😉
    Das ist leicht: 42 😀

Gut, jetzt bin ich dran. Ich muss mir 10 Fragen ausdenken für die nächsten Nominierten.

Die Fragen

  1. Was war dein erstes Konzert?
  2. Warst du schon einmal in einer Oper oder einem Ballett? Wenn ja, welche/s?
  3. Liest du täglich Zeitung? (Online-Versionen gelten natürlich auch.)
  4. Welchen Klassiker wolltest du schon immer einmal lesen, hast es aber bisher immer aufgeschoben?
  5. Nenne drei Gegenstände, die du täglich mit dir herumschleppst, außer Schlüssel, Geldbörse und Handy!
  6. Gibt es ein Gedicht, das dich schon seit Jahren begleitet? Wenn ja, welches?
  7. Wenn du dir eine übernatürliche Fähigkeit aussuchen könntest, welche hättest du gern?
  8. Wärst du lieber ein Vampir oder lieber ein Werwolf? Warum?
  9. Welches Buch liest du immer wieder?
  10. Mit welcher berühmten, bereits verstorbenen Person würdest du gern einen trinken gehen?

Die Nominierten

  1. Zroyas Papiergeflüster
  2. zuendegelesen
  3. It’s All About Books
  4. {Bookraptured}
  5. Bücherwurm und Schreiberling
  6. WortGestalt
  7. i am bookish
  8. Lottasbuecher
  9. Tirilu
  10. Lesemomente

So, dann werde ich mal allen Bescheid sagen, dass ich sie nominiert habe! 🙂 Ich freue mich schon auf all die Antworten; ich gehe davon aus, dass sie ganz unterschiedlich sein werden. Genau das macht ja den Reiz aus. Ich hoffe, dass ich den Nominierten damit ebenso eine Freude machen kann, wie DarkFairy sie mir gemacht hat. Und an alle, die sich nicht in der Liste finden: seid nicht traurig, ich hatte eben leider nur 10 Plätze frei. Sollte der Kelch irgendwann noch einmal zu mir kommen, denke ich bestimmt an euch. 😉

 
 

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